3. Bayerischer Landestag der Verkehrssicherheit

15. Juni 2013 | Themenbereich: Bayern, Verkehr | Drucken

Beim 3. Bayerischen Landestag der Verkehrssicherheit, der heute in Schweinfurt stattgefunden hat, freuten sich Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Innenstaatssekretär Gerhard Eck wieder über die große Resonanz. Herrmann: „Dieser Landestag macht nun bereits zum dritten Mal als breite Öffentlichkeitsveranstaltung deutlich: Sichere Mobilität ist ein gesellschaftspolitisches Anliegen, das jeden von uns angeht! Ihr Interesse an diesem Verkehrssicherheitstag zeigt mir, dass auch Ihnen sichere Mobilität- egal ob zu Fuß, auf dem Fahrrad oder im Auto – ein wichtiges Anliegen ist.“ Staatssekretär Gerhard Eck ergänzte: „Die vielfältigen Aktionsstände – 37 an der Zahl – und Informationsangebote am Landestag in Schweinfurt waren ein eindrucksvoller Beleg, mit welcher Phantasie und mit welchem Engagement bei den Behörden, bei der Polizei, bei den Rettungs- und Hilfsorganisationen und darüber hinaus für mehr Verkehrssicherheit gearbeitet wird“.

Schwerpunkt waren die Kernthemen des neuen Bayerischen Verkehrssicherheitsprograms 2020 unter dem Motto „Bayern mobil – Sicher ans Ziel“. Mit dem Programm geht Bayern gegen die Hauptursachen für Verkehrsunfälle vor. Zwar seien die Unfallzahlen seit Beginn der Unfallaufzeichnungen im Jahr 1954 auf dem niedrigsten Stand, „wir dürfen hier aber trotz einiger Erfolge in unseren Bemühungen nicht nachlassen“, sagte Herrmann.

Ein Schwerpunkt des neuen Verkehrssicherheitsprogramms „Bayern mobil – Sicher ans Ziel“ ist insbesondere, die Sicherheit auf Landstraßen zur erhöhen, weil sich dort überproportional viele schwere Unfälle ereignen. Wir nehmen laufend Verbesserungen an Unfallhäufungsstellen und an Knotenpunkten auf den Landstraßen vor. „An wichtigen Verkehrsachsen soll das sichere Überholen durch den Bau von dritten Fahrstreifen erleichtert werden. Daneben wird die Bayerische Polizei verstärkt Geschwindigkeitskontrollen auf den Landstraßen durchführen. Uns ist dabei nicht daran gelegen, möglichst viele Bußgelder einzunehmen, sondern die Opferzahlen zu reduzieren. ‚Sicherheit auf Landstraße‘ ist auch das Motto des diesjährigen Gewinnspiels, das die Ziele des Verkehrssicherheitsprogramms wiederspiegelt. Dabei erfährt jeder Verkehrsteilnehmer, was er zur Verhinderung eines Unfalls beitragen kann und wo die Gefahren auf Landstraßen lauern. Herrmann: „Machen Sie mit, dass Bayerns Landstraßen sicherer werden – Durch Fairness, Rücksicht und eine vorrausschauende angepasste Fahrweise.“

Am Landestag gab es auf 37 Aktionsflächen ein vielfältiges Angebot rund um die Verkehrssicherheit für alle Altersgruppen und Verkehrsteilnehmer. Dazu gehörten unter anderem auch Aufführungen der Polizeipuppenbühne, Verkehrsgewinnspiele sowie ein Fahrradparcours, Überschlags- und Aufprallsimulatoren, Bergungs- und Rettungsvorführungen von Feuerwehr und dem Bayerischen Roten Kreuz. Daneben gab es eine Reihe von Informationsständen, beispielsweise vom Landesverband der bayerischen Fahrlehrer, von der Verkehrsmeldestelle und der Verkehrsredaktion des Bayerischen Rundfunks. Herrmann richtete seinen ausdrücklichen Dank an alle, die den diesjährigen Landestag wieder so gelungen organisiert und professionell gestalten haben. Besonders hoben Eck und Herrmann die Stadt Schweinfurt mit Oberbürgermeister Sebastian Remelé, den Bayerischen Rundfunk und die Redakteure Jürgen Gläßer und Harry Blaha sowie das ausrichtende Polizeipräsidium Unterfranken, vertreten durch Polizeipräsidentin Liliane Mattes, hervor. Sie dankten auch dem Bayerischen Sparkassenverband für dessen Engagement in der Verkehrssicherheitsarbeit und seine großzügige Förderung der heutigen Veranstaltung.

Herrmann abschließend: „Die Verkehrssicherheitsarbeit ist zu einem unverzichtbaren Teil der Verkehrsprävention geworden. Wir haben eine Menge erreicht. Aber es warten weitere große Herausforderungen. Wir dürfen uns keinesfalls bequem zurücklehnen! Lassen Sie uns gemeinsam die Bemühungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit konsequent fortsetzten und so fest wie bisher an einem Strang ziehen.“

 

 

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