Staatsregierung spaltet Polizei

13. Juni 2013 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Sachsen | Drucken

Mit der zeitlichen Dreiteilung der Übernahme des Tarifergebnisses spaltet die Sächsische Staatsregierung die sächsische Polizei. Tarifbeschäftigte, mittlerer Dienst und gehobener/ höherer Dienst erhalten die im Tarifkampf erstrittenen Erhöhungen der Bezüge zeitlich um Monate versetzt. Die nun nach Gruppen und zeitlich gesplittete Übernahme des Tarifergebnisses für Beamte reduziert nicht nur das Nettoeinkommen der Polizeibeamten sondern vergiftet vorsätzlich den für Polizeiarbeit notwendigen organisationsinternen Zusammenhalt.

Die Mitglieder der GdP-Sachsen sind wütend über das Handeln der sächsischen Politik. Es ist ein Faustschlag ins Gesicht aller Polizeibediensteten und ein Tiefschlag für die Identität der sächsischen Polizei, so Hagen Husgen, der Landesvorsitzende der GdP.

Die Gewerkschaft der Polizei lässt darüberhinaus prüfen, ob die Ungleichbehandlung ein Verstoß gegen die Sächsische Verfassung darstellt.

1 Kommentar
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. Wenn man die heutige Pressemitteilung über die Diätenerhöhung liest, muss man sich über die Dreistigkeit der Regierung Tillich nur noch wundern. Die Deutschen wissen schon, warum man Beamten kein Streikrecht einräumt. Und der Vorschlag mit den mündlichen Verwarnungen könnte zwar funktionieren, aber da kommen ja die persönlichen Befindlichkeiten der einzelnen Beamten ins Spiel. Die ihr Endamt erreicht haben können das ja tun. Aber die Kollegen, die mal befördert werden wollen oder aufsteigen wollen, die können das nicht. Und das wird von manchen Vorgesetzten voll ausgenutzt.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.