Würdigung des Auslandsengagements deutscher Polizisten, Soldaten und Zivilexperten

12. Juni 2013 | Themenbereich: Aktuell | Drucken

Im Rahmen eines Festaktes anlässlich des Tags des Peacekeepers am 12. Juni 2013 würdigte Bundesinnenminister Dr. Friedrich den Einsatz deutscher Soldaten, Polizisten und Zivilexperten und hob die Bedeutung des vernetzten Ansatzes hervor.

Am 12. Juni 2013 ehrte der Bundesinnenminister gemeinsam mit seinen Amtskollegen aus dem Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium der Verteidigung im Weltsaal des Auswärtigen Amtes je drei Polizisten, Soldaten und zivile Experten aus den Einsatzgebieten Sudan, Afghanistan und dem Kosovo stellvertretend für alle im Ausland eingesetzten deutschen Einsatzkäfte.

Mit der Veranstaltung wurde zugleich die Bedeutung des vernetzten Ansatzes der beteiligten Bundesministerien im Einsatz sichtbar und gewürdigt. „“Militärische Stärke reicht nicht aus, um dauerhaft Stabilität zu schaffen. Sie schafft ein sicheres Umfeld. Zivile Komponenten ergänzen den für eine erste Befriedung der Krisengebiete erforderlichen Einsatz militärischer Kräfte. Erst dann können wir staatliche und gesellschaftliche Strukturen schaffen, die zur Stabilisierung in den Krisengebieten beitragen sollen,““ so Innenminister Dr. Friedrich in seiner Rede.

Er dankte dabei auch den Familien und Angehörigen, ohne deren Rückhalt das Auslandsengagement deutscher Polizistinnen und Polizisten nicht denkbar wäre.

Die rund 600 – zum Teil internationalen – Gäste nutzten darüber hinaus die Gelegenheit, sich im Anschluss an den Festakt über das deutsche Auslandsengagement und die Bedingungen vor Ort im Einsatzgebiet zu informieren und auszutauschen.

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