Großes NRW-Engagement in Hochwassergebieten

10. Juni 2013 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz, Nordrhein Westfalen | Drucken

Rund 10.000 Helfer der Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Wasserrettungszüge von DRK und DLRG (Deutsche Lebensrettungsgesellschaft) aus Nordrhein-Westfalen sind in den Hochwassergebieten in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt im Einsatz. „Jedes Hilfsangebot ist willkommen. Ich bin froh über das große Engagement und die Solidarität unserer Feuerwehren und Hilfsorganisationen mit den Menschen in den Hochwassergebieten“, sagte Innenminister Ralf Jäger heute (10.6.) in Düsseldorf.

„Wichtig ist, dass diese Hilfe koordiniert wird, damit sie dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Kein Hilfsangebot geht verloren.“

In NRW werden die Hilfeersuchen und Hilfsangebote zentral vom Krisenstab der Landesregierung strukturiert und geplant. Die Entsendung der Kräfte erfolgt nach einer feststehenden Vorplanung für Großschadenslagen aus den Regierungsbezirken: Entsprechend dieser Planung sind Kräfte aus dem Regierungsbezirk Arnsberg bereits seit Mittwoch in Niedersachen eingesetzt. „Wir stellen sicher, dass unsere Einsatzkräfte dorthin entsandt werden, wo sie am effektivsten helfen können.“ betonte der Minister.

„Die Feuerwehren und Hilfsorganisationen in NRW sind gut organisiert und leistungsstark. Das kommt jetzt den Betroffenen in den anderen Ländern zu Gute“, so der Innenminister. Die NRW-Helfer unterstützen vor allem bei der Deichverteidigung, pumpen die Wassermassen ab und betreuen die Betroffenen. Außerdem wurden bereits rund 1,3 Millionen Sandsäcke und technisches Gerät nach Sachsen-Anhalt und Niedersachsen gebracht.