Gefangene helfen beim Kampf gegen das Hochwasser

5. Juni 2013 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz, Sachsen | Drucken

Die sächsischen Justizvollzugsanstalten haben mit dem starken Ansteigen der Pegelstände in Sachsen den örtlichen Einsatzleitungen ihre Bereitschaft mitgeteilt, geeignete Strafgefangene zur Unterstützung bei der Bekämpfung des Hochwassers einzusetzen.

Seit heute morgen befüllen 50 Gefangene und mehrere Bedienstete in der Justizvollzugsanstalt Torgau Sandsäcke. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Torgau sind auf diese Weise bereits 7.000 Säcke befüllt worden, die unmittelbar zum Hochwasserschutz an der Elbe dienen. Die Säcke haben jeweils ein Gewicht von etwa 10 kg. Morgen sollen weitere 7.000 Säcke befüllt werden.

Gefangene der Justizvollzugsanstalt Torgau sind ebenfalls zur Sicherung von Akten im Amtsgericht Torgau eingesetzt.

Jugendstrafgefangene aus der Jugendstrafanstalt Regis-Breitingen helfen in Trebsen bei Aufräumarbeiten und bei der Beseitigung von Hochwasserschäden.

Justizminister Dr. Jürgen Martens: „Der stetig steigende Stand der Elbe erfüllt mich mit großer Sorge. Umso mehr freue ich mich darüber, dass auch Gefangene aus Torgau und Regis-Breitingen bei der Bekämpfung des Hochwassers und der Beseitigung seiner Folgen mithelfen. Ich danke allen Beteiligten für ihren Einsatz.“

 

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.