NRW-Polizei hat absolut professionell auf Gewalttäter reagiert

4. Juni 2013 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) weist die Vorwürfe der Linkspartei, die bei der Demonstration der Blockupy-Bewegung in Frankfurt eingesetzten Hundertschaften aus NRW hätten das Demonstrationsrecht gebrochen, als ungeheuerliche Unterstellung zurück. „Die Polizei hat erst eingegriffen, nachdem alle Aufforderungen an die gewaltbereiten Demonstrationsteilnehmer, die Vermummung abzulegen und gefährliche Gegenstände abzugeben, ignoriert wurden. Deshalb musste sie handeln“, sagte GdP-Landesvorsitzender Arnold Plickert.

Die Einsatzhundertschaften aus NRW seien trotz der aufgeheizten Situation professionell und umsichtig vorgegangen. „Ein zurückhaltendes Auftreten gehört zum Markenzeichen der NRW-Polizei. Hier war dafür aber kein Raum mehr“, sagte Plickert. „Von der Gruppe der Vermummten ging ein erhebliches Gewaltpotential aus: Die bei ihnen aufgefundenen Wurfgeschosse und Pyrotechnik mussten anschließend mit einem LKW abtransportiert werden.“

Als bedauerlich bezeichnete es Plickert, dass die übrigen friedlichen Demonstrationsteilnehmer aufgrund der notwendigen polizeilichen Maßnahmen in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Hierfür sieht er allerdings die Veranstalter in der Pflicht: „Die Polizei hat den friedlichen Teilnehmern mehrfach ausdrücklich angeboten, ihre Demonstration fortzusetzen. Ich bedauere es sehr, dass der Veranstalter davon keinen Gebrauch gemacht hat“, sagte Plickert.

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