Bundesweit 28.000 Feuerwehrleute im Einsatz

4. Juni 2013 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

In den ost- und süddeutschen Hochwassergebieten sind seit dem Wochenende fast 28.000 Feuerwehrmänner und -frauen im Einsatz. Das hat eine Abfrage des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) ergeben. Rund die Hälfte der Dienstleistenden ist in Bayern tätig. Sachsen folgt mit 7.500 Kräften.

Zu den 28.000 kommen weitere mehrere Tausend, die in der vergangenen Woche bereits in der Mitte und im Norden Deutschlands gefordert waren.

„Dies ist die größte nationale Einsatzlage seit dem verheerenden Hochwasser im Jahr 2002. Das ehrenamtliche Engagement in den Freiwilligen Feuerwehren hat sich einmal mehr als Rückgrat für bürgernahe, schnelle Hilfe erwiesen. Anders wären die Vielzahl der Einsatzstellen und die großflächigen Schadensgebiete nicht ansatzweise zu bewältigen“, sagt Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Seit den frühen Morgenstunden werden auch in den nicht betroffenen Regionen und Bundesländern größere Einheiten zusammengestellt. Sie rücken zur Unterstützung der örtlichen Kräfte an, um sie aufzustocken oder abzulösen. So hat beispielsweise die Berliner Feuerwehr zwei so genannte Brandschutzbereitschaften mit rund 200 ehrenamtlichen Einsatzkräften zur Deichverteidigung nach Sachsen entsandt.

DFV-Präsident appelliert an die Geduld der Arbeitgeber

Feuerwehr-Präsident Kröger appelliert an die Unternehmer, Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren jetzt unkompliziert von der Arbeit freizustellen. „Viele unserer Frauen und Männer sind bereits seit der vergangenen Woche im Einsatz und werden auch in den kommenden Tagen bei der Feuerwehr gebraucht. Natürlich fehlen sie in den Betrieben. Sie helfen jetzt aber Flutopfern, Kommunen und auch der Wirtschaft, damit Schäden begrenzt werden und möglichst bald wieder Normalität einkehrt“, erklärt Kröger.

In Deutschland gibt es 1.023.000 ehrenamtlich tätige Feuerwehrleute. Die Freiwilligen Feuerwehren sind mit 32.959 Gerätehäusern flächendeckend stationiert. Träger sind die Städte und Gemeinden.

 

Quelle: DFV-Pressedienst

 

 

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