Anspruchsvoller Einsatz – Helfer arbeiten Hand in Hand!

4. Juni 2013 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz | Drucken

Der stellvertretende Bundesvorsitzende des Deutschen BundeswehrVerbandes, Oberstleutnant André Wüstner, hat Teile der in den Hochwasser-Gebieten eingesetzten Bundeswehr-Einheiten getroffen. Wüstner, der sich einiger Standorttage wegen in Süddeutschland aufhält, zeigte sich anschließend tief beeindruckt von Engagement und Leistungsbereitschaft der Frauen und Männer.

„Unsere Kameraden arbeiten hier Hand in Hand mit Feuerwehr, Polizei, Rotem Kreuz und THW – alle Beteiligten zeigen großartigen Einsatz!“

Der Einsatz im Inneren bei Katastrophen sei lange aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängt worden, so Wüstner. „Doch jetzt sind alle – Soldaten, Reservisten und Zivilbeschäftigte – Partner in der Not.“

Das zeige eindrucksvoll, dass die Bundeswehr trotz der immensen Belastung mit Einsätzen auf drei Kontinenten, zu Wasser, zu Lande und in der Luft ein zuverlässiger Bestandteil der Katastrophenhilfe sei. Wüstner: „Der schönste Dank ist, wenn eine alte Dame, deren Wohnung unter Wasser steht, zu uns sagt: Die Soldaten, die Feuerwehren und alle anderen sind wahre Engel!“

Klar sei allerdings auch, dass die nun reduzierte Freiwilligenarmee schneller an ihre Grenzen stoße, als das zu Zeiten der Wehrpflicht der Fall war. Wüstner: „Allgemein muss man allerdings festhalten: Die Bundeswehr kann lange nicht mehr das leisten, was sie vor zehn Jahren noch konnte. Eine weitere Reduzierung können wir uns wirklich nicht leisten!“ Das sehe die Bevölkerung derzeit deutlicher als mancher Politiker.

Der Deutsche BundeswehrVerband hält mit seinen Landesverbänden Ost und Süd engen Kontakt zu den betroffenen Landeskommandos und den Helfern im Katastropheneinsatz.

 

 

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