Woidke aktiviert Krisenmanagementzentrum

3. Juni 2013 | Themenbereich: Brandenburg, Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat dem Freistaat Sachsen jede mögliche Hilfe bei der Bekämpfung des Hochwassers zugesagt. Sein sächsischer Amtskollege Stanislaw Tillich habe bei einem Telefonat in der Nacht zu Montag um entsprechende Unterstützung gebeten, sagte Platzeck heute in Potsdam. Innenminister Dietmar Woidke aktivierte indes angesichts der sich weiter verschärfenden Hochwasserlage im Landessüden ebenfalls noch in der zurückliegenden Nacht das brandenburgische Koordinierungszentrum Krisenmanagement. Er betonte zugleich: „Es besteht derzeit keine akute Überschwemmungsgefahr für Brandenburg.“

Woidke fügte hinzu: „Wir müssen aber in den nächsten Tagen mit weiter steigenden Wasserständen rechnen. Deshalb handeln wir frühzeitig, um für alle Lagen gewappnet zu sein.“ Platzeck wollte sich Montagmittag zunächst im Koordinationszentrum Krisenmanagement in Potsdam und später in Herzberg selbst ein Bild von der Lage machen.

Nach der Absprache der Ministerpräsidenten Platzeck und Tillich unterstützen zunächst eine Brandschutzeinheit mit 103 Feuerwehrleuten aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz und 35 Helfer des Technischen Hilfswerks aus Lübben, Cottbus, Eberswalde und Fürstenwalde die Einsatzkräfte im sächsischen Landkreis Leipzig bei der Bekämpfung der Fluten. Die Brandschutzeinheit traf am frühen Morgen in Borna ein. Die THW-Helfer unterstützen die Kräfte in Grimma.

Für den Notfall stehen im Landeskatstrophenschutzlager in Beeskow große Mengen an Material zum Hochwasserschutz zur Verfügung, das von den Landkreisen über den Meldekopf abgerufen werden kann. In Beeskow lagern unter anderem drei Millionen Sandsäcke, Sandsackfüllmaschinen, Pumpen und Scheinwerfereinheiten. „Unsere Einsatzkräfte haben große Erfahrungen im Umgang mit Hochwasserlagen. Ich bin sicher, dass sie im Ernstfall die Lage beherrschen können“, betonte Woidke.

 

 

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