DPolG appelliert an alle Versammlungsteilnehmer, sich friedlich zu verhalten

31. Mai 2013 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Am morgigen Samstag steht Niedersachsen vor einem großen Polizeieinsatz. Im Innenstadtbereich von Wolfsburg werden anlässlich des so genannten „Tag der deutschen Zukunft“ Angehörige rechtsradikaler Gruppierungen aus dem gesamten Bundesgebiet erwartet. Verschiedene Organisationen und Bürgerbündnisse haben aus diesem Grunde zu Gegenveranstaltungen und Demonstrationen aufgerufen.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft Niedersachsen unterstützt ausdrücklich den friedlichen Protest gegen die erneuten Provokationen rechter Gruppierungen, ruft aber gleichzeitig alle Gegendemonstranten dazu auf, sich friedlich zu verhalten. „Es darf nicht sein, dass es Einzelnen und linksautonomen Gruppen gelingt, den friedlichen Protest der Wolfsburger Bürgerinnen und Bürger für ihre eigenen ideologischen Zwecke zu nutzen und Randale gegen unbeteiligte Menschen und Polizeibeamte auszuüben!“, sagte der stellvertretende Landesvorsitzende der DPolG Niedersachsen, Alexander Zimbehl, im Vorfeld des Einsatzes. „Die Verlegung der Aufzugsroute des rechten Spektrums, raus aus dem Wolfsburger Stadtkern in ein angrenzendes Gewerbegebiet, ist deshalb eine umsichtige und notwendige Entscheidung des Verwaltungsgerichts!“

 

 

Die DPolG Niedersachsen wird mit mehreren Betreuungsteams aus ganz Deutschland in Wolfsburg vor Ort sein und den Einsatz direkt begleiten. „Wir unterstützen die Kolleginnen und Kollegen der im Einsatz befindlichen Einheiten und hoffen sehr, dass befürchtete Gewalttätigkeiten zum Nachteil der Kolleginnen und Kollegen ausbleiben oder im Ansatz unterbunden werden können“, so Zimbehl weiter. „Die Belastung für polizeiliche Einsatzkräfte, insbesondere durch geschlossene Einsätze, nimmt weiter spürbar zu. Die DPolG wird in Wolfsburg sichtbar Flagge zeigen und so auf die Belastungen der Beamtinnen und Beamten hinweisen.“

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, wird persönlich in Wolfsburg vor Ort sein, um sich einen Eindruck über den Einsatzverlauf zu verschaffen. Dabei wird Rainer Wendt, zusammen mit den Unterstützungsteams der DPolG, das direkte Gespräch mit Einsatzkräften und der Einsatzleitung suchen.

 

 

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