CAREforVET Abschlusskonferenz: Internationaler Austausch zur Gewaltprävention an Schulen

29. Mai 2013 | Themenbereich: Berlin, Innere Sicherheit | Drucken

Heute treffen sich Bildungsexperten aus ganz Europa zur Abschlusskonferenz des CAREforVET Projekts, um sich über Erfahrung und den Umgang mit Prävention und Krisenintervention in der Berufsbildung auszutauschen und mit Beispielen effektiver Praxis vertraut zu machen. CAREforVET+ ist ein durch die Europäische Union im Rahmen des Programms Lebenslanges Lernen – LEONARDO DA VINCI gefördertes Projekt zur Unterstützung der internationalen Zusammenarbeit von Akteuren der beruflichen Bildung, die Teil der Unterstützungssysteme zur Beratung, Krisen- und Gewaltprävention sind. Die heutige Konferenz steht unter der Schirmherrschaft der Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres.

Im Rahmen des Projekts reisten sechzig Berliner Berufsbildungsverantwortliche, bestehend aus multiprofessionellen Teams aus Schulpsychologie, Schulleitungen, Lehrkräften, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie Polizistinnen und Polizisten, von 2011 – 2013 in europäische Metropolen, um sich über ihre Erfahrungen in der Beratung und Unterstützung von berufsbildenden Schulen auszutauschen.

Ziel der Studienreisen war das Kennenlernen von Struktur, Methoden und Verfahren der Beratungs- und Unterstützungssysteme und entsprechenden schulinternen Netzwerken in den Zielorten/-ländern; Erfahrungsaustausch und Netzwerkbildung; Überprüfung der Untersuchungsergebnisse auf Übertragbarkeit und Reduzierung von Schul- und Ausbildungsabbrüchen. Krisen jeglicher Art wurden thematisiert, angefangen mit individuellen Krisen, die den erfolgreichen Schul- und Ausbildungsabschluss gefährden, z. B. durch Schuldistanz, aber auch systemgefährdende Krisen wie eine akute Amoklage in der Schule. Mobbing, physische Gewalt, Sucht, Traumatisierung sind u.a. Faktoren, die diese Krisen hervorbringen können.

Die Abschlusskonferenz dient nicht nur dem Austausch an Erfahrungen, sondern auch, um bestehende Kooperation in Berlin und Europa zu vertiefen oder neue starten.

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