Vielfalt in der Polizei ist große Chance

28. Mai 2013 | Themenbereich: Polizei, Rheinland-Pfalz | Drucken

Innenstaatssekretärin Heike Raab wirbt für die Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Lebensweisen in der Polizei. „Ich bin überzeugt davon, dass ein offenes Klima innerhalb der Dienststellen in dieser Frage auch positive Auswirkungen auf den Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern haben wird“, sagte Raab zur Eröffnung des Symposiums „Vielfalt als Chance verstehen – gleichgeschlechtliche Lebensweisen als Herausforderung für die Polizei“ am Dienstag in der Landespolizeischule am Flughafen Hahn. Die Landesregierung verfolge grundsätzlich mit ihrer „Strategie Vielfalt“ und der Aktionsplan „Rheinland-Pfalz unterm Regenbogen“ das Ziel, Vorurteile und Ängste abzubauen. „Dazu gehört besonders, dass homophobes Verhalten zurückgedrängt und Gleichstellung gefördert wird“, betonte die Staatssekretärin.

Mit dem Symposium werde ein Impuls in der Polizei gesetzt. „Es lohnt sich, beim Thema sexuelle Identität ein Klima der Offenheit und Akzeptanz auch innerhalb der Polizei zu schaffen“, sagte Raab. Sie gehe davon aus, dass es sich auch beispielsweise auf die Art der Anzeigenaufnahme eines schwulen oder lesbischen Gewaltopfers positiv auswirke, wenn in der Dienststelle jede Art der sexuellen Orientierung selbstverständlich akzeptiert wird.

Das Thema Toleranz und Akzeptanz steht bei der rheinland-pfälzischen Polizei schon seit einigen Jahren auf der Agenda. Bereits im Jahr 2009 hat der damalige Innenminister Karl Peter Bruch für die Polizei des Landes die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Darin heißt es: „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Rasse, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität“. In diesem Kontext wurden auf dem ganztägigen Symposium gleichgeschlechtliche Lebensweisen in ihrer Bedeutung für die innere Organisation der Polizei und die Kriminalitätsbekämpfung beleuchtet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.