GdP diskutiert über neue Strategien gegen kriminelle Rockergruppen

28. Mai 2013 | Themenbereich: Aktuelle Veranstaltungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Jahrzehntelang verliefen die Macht- und Verteilungskämpfe der untereinander verfeindeten Rockergruppen um die Vorherrschaft im Prostitutionsgewerbe und in der Türsteherszene, im illegalen Drogen- und Waffenhandel eher im Verborgenen. Doch seitdem die Rocker immer mehr Mitglieder aufnehmen und in das vermeintliche Territorium anderer Rockergruppen vordringen, ist in NRW ein offener Rockerkrieg ausgebrochen, mit Schusswechseln und ersten Toten und Schwerverletzten. Innenminister Ralf Jäger hat deshalb den Verfolgungsdruck gegenüber kriminellen Rockgruppen massiv erhöht. Selbst niederschwellige Straftaten werden von der Polizei als Anlass genutzt, um in den Besitz gerichtsverwertbarer Beweismittel gegen kriminelle Rockergruppen zu gelangen.

In einem Kriminalforum am 4. Juli in Düsseldorf geht die GdP der Frage nach, ob der in NRW eingeschlagene Kurs reicht, um die Macht der Rocker zu brechen? Referenten des eintägigen Fachforums sind der Abteilungsleiter für Organisierte Kriminalität im Landeskriminalamt NRW, Thomas Jungbluth, der Abteilungsleiter Polizei der Kreispolizeibehörde Unna, Hans Dieter Volkmann, die Rockerexpertin des Polizeipräsidiums Düsseldorf, Anne Römer, und die NDR-Journalistin Gita Ekkberg. GdP-Landesvorsitzender Arnold Plickert und Vorstandsmitglied Wolfgang Spies werden zudem die in NRW eingeschlagene Strategie aus Sicht der daran beteiligten Polizeibeamten bewerten.

Das Kriminalforum „Die Macht der Rocker“ richtet sich an alle Polizistinnen und Polizisten, die in ihrem beruflichen Alltag an Maßnahmen gegen kriminelle Rockerbanden beteiligt sind und mehr über deren verdeckte Strukturen und über die Strategie der Polizei im Rockerkrieg erfahren wollen.

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