45.000 Euro für Projekte zur Kriminalprävention im Stadtteil

28. Mai 2013 | Themenbereich: Bremen, Prävention | Drucken

Präventionsprojekte, die die lokale Sicherheitsstrategie unterstützen, können im Rahmen der neuen Ausschreibung der Kooperationsstelle Kriminalprävention Bremen mit insgesamt 45.000 Euro gefördert werden. Besonders gefragt sind dabei Ansätze, die interdisziplinär arbeiten, viele Kooperationspartner haben, Nachhaltigkeit sicherstellen und die Vernetzung im Stadtteil fördern. Anträge können von Bürgerinitiativen, Jugend- und Kultureinrichtungen, der Polizei, Schulen, Sportvereinen, etc. gestellt werden. Damit die Projekte auch tatsächlich im Stadtteil verwurzelt sind, findet eine Vorauswahl der Anträge in den lokalen Koordinierungskreisen bzw. Präventionsgremien statt. Die endgültige Entscheidung wird dann von der Kooperationsstelle Kriminalprävention Bremen Anfang September getroffen, sodass die Projekte Mitte September 2013 starten können. Die Anträge können bis zum 15. Juli 2013 eingereicht werden. Weitere Informationen zur Ausschreibungen unter: www.kriminalpraevention.bremen.de .

Die Kooperationsstelle Kriminalprävention ist beim Senator für Inneres und Sport angesiedelt. Die Kooperationsstelle bietet allen Akteuren vielfältige Unterstützung in den Bereichen Vernetzung, Informationsbeschaffung, Fortbildung, Mitteleinwerbung, Evaluation, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit an. Ziel der Kooperation ist es, ein transparentes Netzwerk aus Sicherheitspartnern des öffentlichen und privaten Sektors aufzubauen, zu stärken und kriminalpräventive Arbeit insbesondere auf Stadtteilebene zu unterstützen und zu fördern.

Im vergangenen Jahr wurde beispielsweise ein theaterpädagogisches Projekt zur Sucht- und Gewaltprävention mit Schülerinnen und Schülern gefördert. Dabei war auch ein Gruppenangebot für bereits delinquent aufgefallene strafunmündige Kinder zur Stärkung sozial verträglicher Verhaltensweisen. Und noch ein Beispiel: ein Projekt, bei dem sich muslimische und jüdische Jugendliche begegnen, um einerseits gegenseitige Vorurteile abzubauen, aber auch über die gemeinsam geteilte Erfahrung der Ausgrenzung sowie rechten Gewalt zu sprechen und Umgangsstrategien hierfür zu entwickeln.

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