Hamburg erhält wichtige Fahrzeuge für den Katastrophenschutz

27. Mai 2013 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz, Hamburg | Drucken

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium des Innern (BMI), Dr. Ole Schröder, und der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Christoph Unger, übergaben am 25.05.2013 sieben Gerätewagen Sanität (GW San) des Bundes an Hamburgs Innensenator Michael Neumann. Die Fahrzeuge sind Teil der Medizinischen Task Force (MTF), die der Bund den Ländern als Ausstattungshilfe für den Katastrophenschutz zur Verfügung stellt. Bei der MTF handelt es sich um eine arztbesetzte sanitätsdienstliche Einsatzabteilung, mit der Verletzte dekontaminiert, medizinisch versorgt und transportiert werden können. Die MTF soll die medizinische Versorgung der Bevölkerung bei einem Massenanfall von Verletzten sichern.

Staatssekretär Dr. Schröder betonte in seinem Grußwort: „“Der Schutz der Bevölkerung ist eine der wichtigsten Aufgaben des Staates. Hierbei müssen alle Ebenen an einem Strang ziehen. Deshalb ergänzt der Bund die Ausstattung der Länder für den Katastrophenschutz mit speziellen Einsatzfahrzeugen wie den heute hier übergebenen sieben Gerätewagen Sanität. Alle diese Fahrzeuge sind technisch auf dem neuesten Stand und erlauben Hilfeleistungen auf höchstem Niveau.““

BBK-Präsident Unger über den GW San: „“Die Sanitätsdienste leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Gefahrenabwehr. Doch erst eine gute technische Ausstattung ermöglicht vielfach Rettung in höchster Not.““

Innensenator Neumann führte aus: „“Die Fahrzeuge sind ein wichtiges Einsatzmittel. Es sind aber die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die im Einsatzfall mit ihrer Kompetenz und ihrer Erfahrung den Schutz der Bevölkerung verwirklichen und praktizieren. Deswegen ist es mir ein wichtiges Anliegen, ihnen im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten die bestmögliche und modernste Ausstattung zur Verfügung zu stellen.““

Neben den GW San wurden außerdem neun Unfallhilfs- und Meldestellen des Landes an die Hilfsorganisationen (Deutsches Rotes Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst) übergeben. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft erhielt einen Gerätewagen Taucher und ein Motorboot.

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