SPD fordert Zöllner-Denkmal in der Region Aachen

24. Mai 2013 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei – Bezirksgruppe Zoll begrüßt den Vorstoß der SPD-Fraktion im Städteregionstag Aachen zur Schaffung eines Zöllner-Denkmals. Im Juni 2012 wurde u.a. mit Fördermitteln der Städteregion am ehemaligen Grenzübergang Mützenich ein Schmuggler-Denkmal errichtet, das an die Zeit des Kaffeeschmuggels zwischen 1945 und 1953 erinnern soll. Zu recht weist die Aachener SPD nun darauf hin, dass zur Erinnerung an diese für die Region bedeutende Zeit auch das Gedenken an die Zöllner gehört, die im Kampf gegen den Schmuggel ihr Leben riskierten und verloren. “Es ist legitim und richtig, einem schwierigen und zu weilen gefährlichen Zeitabschnitt in der Region ein Denkmal zu setzen. In den gelegentlich vom ernsten Hintergrund abschweifenden Betrachtungen dieser Zeit dürfen aber nicht jene Menschen vergessen werden, die im Auftrag der jungen Republik den Schmuggel bekämpften”, unterstütz der GdP-Zoll-Vorsitzende Frank Buckenhofer, der selbst aus Aachen kommt, den SPD-Antrag.

“Ein Zöllner-Denkmal stünde aber”, so Buckenhofer, “nicht nur für die Vergangenheit. Es wäre auch Wertschätzung für die heutige Generation der Vollzugsbeamtinnen und -beamten in den Kontroll-, Fahndungs- und Ermittlungseinheiten des Zolls, die mit ihrem auch heute noch zu weilen risikoreichen Beruf für Sicherheit sorgen in dem sie z.B. die Rauschgift- und Waffenkriminalität bekämpfen, die Einfuhr gefälschter und gesundheitsschädlicher Waren ebenso verhindern wie den Export von Kriegswaffen und Atomtechnik. Gleichzeitig sorgen sie im Kampf gegen Steuerhinterziehung und Sozialbetrug für die Sicherung auch jener Finanzmittel, die in den Kommunen heute dringender denn je gebraucht werden.”

 

 

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