Breitner unterstützt Forderung nach 1,1-Promille-Grenze

24. Mai 2013 | Themenbereich: Schleswig-Holstein, Verkehr | Drucken

Innenminister Andreas Breitner unterstützt die Forderung nach einer Absenkung der Promillegrenze für Radfahrer. „Eine Wert von 1,1-Promille für die absolute Fahruntüchtigkeit muss die oberste Grenze sein“, sagte Breitner heute (23. Mai) zu entsprechenden Überlegungen der gegenwärtig stattfinden Konferenz der Innenminister und –senatoren in Hannover, die gegenwärtige Grenze von 1,6-Promille zu verringern. Analog zur 0,5-Promillegrenze für Autofahrer sollten dann auch für alkoholisierte Fahrradfahrer Bußgelder möglich sein. „Ob am Lenker oder am Steuer – Alkohol im Straßenverkehr muss wirksam geahndet werden können“, sagte Breitner.

Die Zahl der Unfälle mit Radlern habe sich in Schleswig-Holstein von 2010 bis 2012 um 500 auf 3.715 gesteigert. Unabhängig von den einzelnen Unfallursachen zeige diese Zahl, dass die Bedeutung der Fahrradfahrer im Verkehr zunehme. Zum Einsatz kämen dabei auch immer besser ausgestattete Fahrräder, die höhere Geschwindigkeiten ermöglichten. „Damit steigen das Gefährdungs- und das Gefahrenpotenzial von Radfahrern“, sagte Breitner. Handlungsbedarf sehe er auch, weil die Polizei in Schleswig-Holstein bei Radfahrern immer häufiger Werte von zwei Promille und mehr feststellt. „Fünf Bier und dann mit dem Fahrrad ab in den Straßenverkehr – das darf in Zukunft nicht mehr möglich sein“, so Breitner.

 

 

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