Sicher auf dem Campingplatz

23. Mai 2013 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Sachsen | Drucken

In Auswertung der Statistiken des Jahres 2012 registrierte die sächsische Polizei im vergangenen Kalenderjahr insgesamt 208 Straftaten auf Campingplätzen, 42 Fälle mehr als im Vorjahr.

Recherchiert wurde im Polizeilichen Auskunftssystem Sachsen (PASS) nach Straftaten auf Camping- und Zeltplätzen im Freistaat Sachsen.

Diebstahl ist mit insgesamt 145 Fällen weiterhin das am häufigsten registrierte Delikt. Bemerkenswert ist die hohe Schadenssumme. Insgesamt wurde Diebesgut im Wert von 100.803 € (2011 = 27.981 €) entwendet.

Bevorzugt wurden Bargeld, Ausweise und Mobiltelefone, aber auch Führerscheine, Fahrräder, Geld- und Kreditkarten gestohlen.

Weiterhin wurden 23 Sachbeschädigungen und 15 Körperverletzungsdelikte registriert.

Um Straftaten vorzubeugen, rät das Landeskriminalamt Sachsen allen Campern:

  •  Geben Sie Zahlungsmittel, Papiere und Wertsachen unmittelbar nach der Ankunft bei der Campingplatzverwaltung in eine sichere Verwahrung.
  •  Bewahren Sie EC-Karten oder Kreditkarten und Geheimzahl nicht zusammen auf.
  •  Zeigen Sie Ihr Geld nie in der Öffentlichkeit und achten Sie beim Bezahlen darauf, dass niemand sehen kann, wie viel Geld oder Kreditkarten Sie mit sich führen. Nehmen Sie immer nur den jeweiligen Tagesbedarf an Geld mit.
  •  Lassen Sie Wertsachen, wie Fotoapparat, Videokamera und Handy nicht unbeaufsichtigt. Denken Sie auch beim Baden daran.
  •  Lassen Sie keine Wertsachen im PKW liegen. Auch der Kofferraum kann keinen Tresor ersetzen.
  •  Stellen Sie Ihren Wohnwagen oder Ihr Zelt nur auf offiziellen Campingplätzen auf. „Wildes“ Campen ist meist nicht nur verboten, sondern auch gefährlich.
  •  Vertrauen Sie auch im Urlaub nicht gleich Jedem. Lassen Sie sich in kritischen Situationen nicht provozieren und rovozieren Sie nicht selbst. In solchen Situationen hilft es, Ruhe zu bewahren. Wenn Sie Hilfe brauchen, dann sprechen Sie eine Person direkt an.

 

Sechs Regeln für den Ernstfall:

  •  Helfen Sie, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen!
  •  Fordern Sie andere aktiv und direkt zur Mithilfe auf!
  •  Beobachten Sie alles genau!
  •  Organisieren Sie Hilfe unter dem Notruf 110!
  •  Kümmern Sie sich um Opfer!
  •  Stellen Sie sich als Zeuge zur Verfügung!

 

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