Konzept gegen Einbruchsdiebstahl zeigt erste Erfolge

22. Mai 2013 | Themenbereich: Polizei, Schleswig-Holstein | Drucken

Nach Ansicht von Innenminister Andreas Breitner hat die Landespolizei Schleswig-Holstein mit der verstärkten Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen und Diebstahlkriminalität die richtige Konsequenz bei der Schwerpunktsetzung ihrer Arbeit gezogen. Der fortdauernde Anstieg der Fallzahlen in diesen Deliktbereichen und das sinkende Sicherheitsgefühl der Menschen hätten eine entschlossene Reaktion notwendig gemacht. „Die Entwicklung eines Landeskonzeptes zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls und seine ersten Erfolge belegen, dass die Polizei mit ihrem Ansatz auf dem richtigen Weg ist“, sagte Breitner heute (22. Mai) in Kiel. Bei einem Besuch der Koordinierungsstelle für das Konzept im Landespolizeiamt informierte sich der Minister über Einzelheiten und Wirkungen der Konzeption und mahnte weitere Anstrengungen an.

Mit Blick auf die jüngsten Diskussionen um hohe Einbruchszahlen bekräftigte Breitner, dass die Polizei in ihrem Kampf gegen die Kriminalität nicht nachlassen dürfe. Dabei gehe es nicht allein um die Verhinderung von Straftaten und wirtschaftlicher Schäden. Ebenso bedeutend sei die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit. „Wenn die Menschen beginnen, das Vertrauen in die Polizei zu verlieren, haben die Straftäter gewonnen“, sagte Breitner.

Nachdem die bisherigen Maßnahmen den anhaltenden landesweiten Anstieg bei Wohnungseinbrüchen insbesondere durch organisierte Banden nicht aufhalten konnten, hatten sich Landeskriminalamt (LKA), Landespolizeiamt (LPA) und die acht Polizeidirektionen zum 1. November 2012 auf das „Landeskonzept zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls“ unter der gemeinsamen Führung von LKA und LPA verständigt. Zunächst für sechs Monate ausgelegt, ist das Konzept inzwischen bis Ende Juni verlängert. „Dann werden wir entscheiden, ob es ganzjährig ausgedehnt wird“, sagte Breitner.

Ziel ist es, durch einen verbesserten Informationsfluss und die zentrale Auswertung von Anzeigen und Berichten durch das Landeskriminalamt die Zuordnung von Taten zu bestimmten Gruppierungen zu verbessern. Dazu sind zeit- wie personalaufwändige Ermittlungen und organisationsübergreifende Einsatzmaßnahmen notwendig.

„Erste Erfolge zeigen, dass es der Polizei gelungen ist, in Täterstrukturen einzudringen“, sagte Breitner. Festnahmen und zahlreiche Ansätze für Ermittlungsverfahren seien ein Beleg für die Wirksamkeit des Konzeptes und die hohe Motivation der Polizeibeamtinnen und -beamten.

 

 

 

 

 

 

 

 

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