Verhinderung von Falschfahrten hat höchste Priorität

17. Mai 2013 | Themenbereich: Sachsen, Verkehr | Drucken

An der Anschlussstelle der A4 Ottendorf-Okrilla werden heute zusätzliche Fahrbahnmarkierungen (u.a. Richtungspfeile) aufgebracht und die Erkennbarkeit der Verkehrszeichen zum Verbot der Einfahrt und der vorgeschriebenen Fahrtrichtung durch das Anbringen von weißen Hintergrundtafeln erhöht.

Staatsminister Sven Morlok (FDP): „Sachsens Autobahnen gehören zu den sichersten in Deutschland. Falschfahrer-Unfälle passieren selten – sie haben aber fatale Folgen. Im Interesse der Verkehrsteilnehmer lohnt sich jeder sinnvoll machbare Schritt zu mehr Verkehrssicherheit.“

Gegenwärtig erfolgt hierzu in Sachsen ein umfassender Sicherheits-Check aller Autobahnauffahrten. In den kommenden 12 Monaten sollen nun alle 74 sächsischen Anschlussstellen mit zusätzlichen Leit- und Markierungsmaßnahmen ein Sicherheitsupgrade erhalten. Damit soll der aktuell hohe Sicherheitsstandard ergänzt und noch weiter erhöht werden. Ein Teil der Falschfahrten ist auf Stress oder einer Überforderung der Verkehrssituation zurückzuführen. Deshalb ist es besonders wichtig, klare Orientierung zu geben.

Auf der Verkehrsministerkonferenz in Flensburg wurde Anfang April auf Vorschlag des Freistaats Sachsen intensiv über das Thema „Schutz vor Falschfahrern“ beraten. Dieses Thema wird auch zukünftig im Fokus der Bemühungen von Bund und Ländern zur Erhöhung der Verkehrssicherheit stehen.

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