Demographie beeinflusst Rettungsdienst

16. Mai 2013 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

„Wie sieht es in 20 Jahren mit dem demographischen Wandel aus?“, fragte Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), bei der Eröffnung der 13. RETTmobil – Messe für Rettung und Mobilität – in Fulda. Kröger stellte klar, dass alle verfügbaren Menschen vom Kindes- bis zum Rentenalter für das ehrenamtliche Engagement in allen Bereichen des Katastrophenschutzes begeistert werden müssten: „Wir müssen uns daran gewöhnen, um jeden zu werben, den wir kriegen!“, erklärte er. „Der demographische Wandel ist in 20 Jahren nicht überstanden und wirkt sich auch auf den Rettungsdienst aus: Ältere Menschen brauchen häufiger als junge, gesunde Menschen das, was hier auf der Messe gezeigt, getestet und erprobt wird“, blickte Kröger in die Zukunft.

Manfred Hommel, Vorsitzender des Messe-Initiators, der Interessengemeinschaft der Hersteller von Kranken- und Rettungsfahrzeugen (IKR), dankte dem DFV für sein Engagement von Anfang an: „Durch DFV-Ehrenpräsident Hinrich Struve ist die RETTmobil damals nach Fulda gekommen; der Verband hat stets zur Messe gestanden!“ In diesem Jahr ist die Messe so groß wie nie: 450 Aussteller aus 19 Ländern erwarten weit mehr als 20.000 Fachbesucher.

Der Deutsche Feuerwehrverband ist in Kooperation mit Telekom Deutschland und dem Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes auf einem Messestand aktiv: In Halle K, Stand 1613, können sich die Besucher über Veranstaltungen, Projekte und Positionen des Verbandes informieren und ein druckfrisches Plakat zum Thema Feuerwehr im Rettungsdienst mitnehmen. Jeder dritte Rettungsdiensteinsatz in Deutschland wird durch Feuerwehrkräfte geleistet.

Ein heißes Thema in diesem Bereich ist momentan das neue Berufsbild des Notfallsanitäters. Eine vom stellvertretenden DFV-Bundesfeuerwehrarzt Klaus Friedrich moderierte Podiumsdiskussion auf dem Messegelände stieß auf großes Interesse. Die Feuerwehren waren im Gesetzgebungsverfahrens aktiv; Vertreter von DFV und der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren hatten bei Expertenanhörungen des Deutschen Bundestages die Position der Feuerwehren vertreten.

 

Quelle: DFV-Pressedienst

 

 

1 Kommentar
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  1. Der Rettungsdienst gehört verstaatlicht mit Beamtenverhältnis. In? ganz Deutschland muss eine einheitliche Struktur herrschen. Die privaten Rettungsdienstunternehmen und Hilfsorganisationen sind Ausbeuter. Bei der Verstaatlichung vom Rettungsdienst sparen die Kommunen, sowie Kreise und kreisfreien Städte eine menge Geld ein, welches? in anderen Bundesebenen gebraucht wird. Weiterhin verdrehen die privaten Rettungsdienste die Wahrheit, um die Monopolstellung zu wahren.

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