Kampf gegen Alltagsrassismus

14. Mai 2013 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Schleswig-Holstein | Drucken

Innenstaatssekretär Bernd Küpperbusch hat zu einem breiten gesellschaftlichen Bündnis gegen Rassismus im Alltag aufgerufen. „“Vorurteile und Rassismus lassen sich nicht per Gesetz abschaffen““, sagte Küpperbusch zur Eröffnung einer Tagung der Fachhochschule Kiel über „Alltagsrassismus“. Jeder Bürger müsse in seinem privaten und beruflichen Umfeld gegen Vorurteile und Ressentiments eintreten. Vereine und Verbände wie beispielsweise die Arbeiterwohlfahrt, andere Sozialverbände oder der Antidiskriminierungsverband Schleswig-Holstein, aber auch die Schulen und Hochschulen seien wichtige Partner in dem gemeinsamen Kampf gegen den so genannten Alltagsrassismus. „“Die Zivilgesellschaft muss dafür sorgen, dass gesellschaftliche Minderheiten ihre Rechte bekommen und gleichberechtige Teilnehmer am öffentlichen Leben sind““, sagte Küpperbusch.

Die Einrichtung einer Antidiskriminierungsstelle bei der Bürgerbeauftragten des Landtages und der Beitritt Schleswig-Holsteins zur „Koalition gegen Diskriminierung“ des Bundes sind nach Aussage des Staatssekretärs Maßnahmen, mit denen die Landesregierung die richtigen Rahmenbedingungen für einen effizienten Kampf gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit schafft. Zusätzlich werde die Arbeit der Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus beim Rat für Kriminalitätsverhütung um ein Landesprogramm gegen Rechtsextremismus erweitert. Es starte noch in diesem Jahr; der Schwerpunkt liege auf der Erziehung zur Demokratie.

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