Hessen ist laut PKS eines der sichersten Bundesländer

14. Mai 2013 | Themenbereich: Hessen, Innere Sicherheit | Drucken

Innenminister Boris Rhein zeigt sich erfreut darüber, dass die vorab veröffentlichten Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) belegen, dass Hessen weiter eines der sichersten Bundesländer in Deutschland ist.

Nach Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen belegte Hessen im Jahr 2012 den vierten Platz der sichersten Länder. Hessen liegt dabei mit einer Häufigkeitszahl (Straftaten pro 100.000 Einwohner) von 6.494 erneut weit unter dem Bundesdurchschnitt von 7.327.

Innenminister Boris Rhein: „Ich freue mich außerordentlich über dieses positive Ergebnis. Das ist in erster Linie dem großen Engagement aller Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten zu verdanken, die professionell und hoch motiviert ihre Arbeit in unserem Land versehen. Die überdurchschnittlich hohe Aufklärungsquote von 58,8% unterstreicht in diesem Zusammenhang einmal mehr die erfolgreiche Arbeit.“

Im Bundesdurchschnitt lag die Aufklärungsquote bei 54,4% (-0,3% in 2012). Hessen stemmt sich mit der Steigerung der Aufklärungsquote um +0,3% genauso gegen den Bundestrend, wie bei der Anzahl der erfassten Fälle. Hier verzeichnet die bundesweite Kriminalstatistik eine leichte Steigerung um +0,1% – wohingegen Hessen ein Rückgang der Fallzahlen um -0,3% registrierte.

Bei der Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls ist Hessen vorn. Im Jahr 2012 verzeichnete die hessische Polizei einen Rückgang dieser Straftaten um -2,8%. Die bundesweiten Zahlen verzeichnen hingegen einen Anstieg der Einbrüche um +8,7%, wobei die durchschnittliche Aufklärungsquote um -0,5% auf 15,7% gesunken ist. Die Hessische Polizei konnte die Aufklärungsquote in diesem Deliktbereich – gegen den Bundestrend – um +3,5% auf 20,7% steigern. Das ist die zweitbeste Aufklärungsleistung der hessischen Polizei in den vergangenen 20 Jahren und ein Produkt intensiver polizeilicher Arbeit. Hessen liegt im bundesweiten Vergleich sowohl mit dem Rückgang der Wohnungseinbrüche als auch bei der Verbesserung der Aufklärungsquote an erster Stelle.

„Dies zeigt deutlich, dass wir in Hessen den Wohnungseinbruch frühzeitig als Brennpunkt erkannt und die erforderlichen Schwerpunkte bei der Bekämpfung gesetzt haben. Die hessische Polizei wird weiterhin alle strategischen und taktischen Spielräume ausschöpfen und enorme personelle Ressourcen in die Bekämpfung dieses schwierigen Deliktbereiches investieren“, so Innenminister Boris Rhein.

Unter den 39 deutschen Städten mit mehr als 200.000 Einwohnern gibt es laut Statistik in Frankfurt am Main die höchste Kriminalitätsrate pro 100.000 Einwohner.

„Daraus jetzt zu schlussfolgern, Frankfurt wäre die Kriminalitätshochburg in Deutschland, ist eindeutig falsch. In der Bankenstadt registriert die Polizei beispielsweise weltweit begangene Delikte rund um das Thema Geld. Zudem kommen täglich hunderttausende Pendler in die Stadt und verzerren so ebenfalls das Bild. Die komplette Kriminalität am Flughafen, mit seinen mehr als 57 Millionen Passagieren – wie etwa Einreisedelikte – fließt ebenfalls in die Statistik ein. In München beispielsweise ist das anders, weil der Flughafen dort nicht zum Stadtgebiet zählt“, so der Innenminister abschließend.

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