Zunehmende Anzahl an Wohnungseinbrüchen ist Folge mangelhafter Grenzsicherung

13. Mai 2013 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

Nach Einschätzung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist der alarmierende Anstieg an Wohnungseinbrüchen eine Folge des Wegfalls der Grenzkontrollen. Am Mittwoch dieser Woche stellt Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich die jährliche Polizeiliche Kriminalstatistik vor, die einen deutlichen Anstieg der Einbruchsdiebstähle dokumentiert.

Die GdP sieht sich durch die Auswertung von Täterprofilen in ihrer Einschätzung bestätigt. „Nach Erkenntnissen der Kriminalämter ist der Anstieg der Wohnungseinbrüche besonders auf das organisierte Vorgehen internationaler Banden, vor allem aus Ex-Jugoslawien, Bulgarien und Rumänien, zurückzuführen. Damit bestätigen sich leider unsere Warnungen, die wir bereits vor der Abschaffung der Grenzkontrollen zu Polen und Tschechien öffentlich gemacht haben“, so Josef Scheuring, Vorsitzender der GdP Bundespolizei. Besonders erschreckend sei bei den Delikten die zunehmende Brutalität mit der die Täter vorgingen.

„Bei diesen alarmierenden Zuständen müssen nun endlich die erforderlichen politischen Konsequenzen gezogen werden. Dazu gehört aus unserer Sicht zwingend eine zügige Verbesserung der Grenzsicherungsmaßnahmen, um die Bandenkriminalität einzudämmen. Das Personal der Bundespolizei darf in den Grenzregionen nicht weiter abgebaut werden. Schließlich kann auch nur ein verbesserter Grenzschutz einen wirksamen Beitrag gegen den internationalen Terrorismus leisten.“

 

 

1 Kommentar
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  1. Wir „wollten“ ja qualifizierte ausländische Arbeitskräfte … sie sind qualifiziert, ja aber nicht so wie erwünscht!
    Es sind „Wanderarbeiter“, die ihren „Job“ machen, nicht viel Geld ausgeben …
    Diese Menschen wissen, haben gelernt, das sie den Wert des hier „erwirtschaften“ Geldes in in ihrem Heimatland quasi „vervielfachen“ können, Steuerfrei … versteht sich!
    Wird der Lebensstandart in diesen Ländern nicht erhöht, so bleibt der sehr hohe Anreiz … dieser lukrativen „Wanderarbeit“ weiterhin nachzugehen!

    … und das wissen auch unsere Politiker, sollten sie es nicht wissen oder „Glauben“ wollen … können wir an drei Fingern abzählen, was das für uns Bürger bedeutet!

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