Regelung der Verantwortlichkeiten für die Videoüberwachung an Bahnhöfen ist längst überfällig

13. Mai 2013 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) bezeichnet die aktuelle Debatte um die Videoüberwachung an Bahnhöfen als völlig unverständlich.

„Es kann einfach nicht wahr sein, dass es auch sieben Jahre nach den Kofferbombenfunden am Kölner Hauptbahnhof noch immer nicht gelungen ist, eine klare Vereinbarung über Kosten und Zuständigkeiten für die Videoüberwachung zwischen der Bundespolizei und der Deutschen Bahn AG zu erzielen“, so Josef Scheuring, Vorsitzender der GdP Bundespolizei. Dass die Täter des glücklicherweise missglückten Anschlages am Bonner Hauptbahnhof bislang nicht ermittelt werden konnten, sei klar die Folge dieses „kleinlichen Gerangels“.

„Solange man nur an die Deutsche Bahn appelliert, mehr Kameras zu installieren, passiert natürlich nichts. Hier sind politische Entscheidungen gefordert. Bundesinnenminister Friedrich sollte endlich klare rechtsverbindliche Vorgaben auf den Weg bringen, um eine effektive flächendeckende Videoüberwachung zum Schutz der Reisenden sicher zu stellen.“

 

 

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