Minister Caffier fordert den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) auf, sich an ihre finanziellen Zusagen zu halten

13. Mai 2013 | Themenbereich: Mecklenburg-Vorp. | Drucken

„Ich bin erstaunt, dass der Liga-Präsident Reinhard Rauball sich nicht mehr an die Absprachen vom letzten Jahr erinnern kann“, sagte der Minister für Inneres und Sport des Landes Mecklenburg-Vorpommern Lorenz Caffier und ergänzte: „Ich lehne das Geschachere über die Kosten der Sicherheit im Profifußball ab. Es kann dem Steuerzahler nicht vermittel werden, dass bei den Spieler-Käufen zweistellige Millionenbeträge fließen und für die Gewaltprävention in den Stadien nur der Staat zur Kasse gebeten wird.“

In einem gemeinsamen Ergebnisprotokoll hatten sich der DFB und der DFL letztes Jahr darauf verständigt, mit den Mehreinnahmen aus der Vermarktung der Fußballübertragungsrechte die Fanarbeit zu stärken.

In der Spielzeit 2012/2013 fand, wie von DFB/DFL vorgeschlagen, eine Erhöhung des Anteils der Verbände an den Fanprojekten in den Profiligen auf 4,3 Millionen Euro statt.

Ab der Spielzeit 2013/2014 soll dann die gesamte Finanzierung der Fanprojekte im Profibereich durch die Verbände in Höhe von mindestens 10 Mio. € jährlich übernommen werden.

„Die Äußerung von Herrn Rauball, dass das Thema Sicherheit zu wichtig sei, um es für politische Eigeninteressen zu instrumentalisieren, kann ich voll unterstützen, denn das Gemeinwohl fordert einen guten Umgang mit den Steuergeldern und deshalb werden wir den DFB/DFL bei der Gewaltprävention in die Pflicht nehmen,“ stellte Minister Caffier fest.

 

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