Private Sicherheitsdienste Garant für den Wirtschaftsstandort Deutschland

8. Mai 2013 | Themenbereich: Security | Drucken

BDSW-Vizepräsident Gregor Lehnert sieht die Bedeutung der Sicherheitsdienstleister für den Wirtschaftsstandort Deutschland durch die Ergebnisse der heute veröffentlichten Umfrage „WIK-Sicherheits-Enquête“ bestätigt. „92,4 Prozent der befragten Sicherheitsverantwortlichen aus Industrie, Kreditinstituten, Versicherungen, Behörden und anderen Wirtschaftszweigen gaben an, in 2012 Sicherheitsaufgaben an externe Anbieter vergeben zu haben. Dabei ist die überwiegende Zahl der Kunden mit den von ihnen beauftragten Sicherheitsdienstleistern zufrieden und erteilten die Schulnote 2,5“, so Gregor Lehnert.

Die deutsche Wirtschaft leidet vor allem unter Diebstahl durch Fremde und Mitarbeiter, Einbruch, Graffiti und Vandalismus. Zwischen 58 und 85 Prozent der Befragten waren von diesen Delikten, teilweise sogar mehrfach, betroffen. Davor schützen qualifizierte Sicherheitsdienstleister. Lehnert betont aber auch, dass der Einsatz moderner Sicherheitstechnik immer wichtiger werde und in die Sicherheitsdienstleistung integriert werden müsse. Auch dies zeige die Untersuchung. 39 Prozent der Verträge zwischen Wirtschaft und Sicherheitsdienstleistern wurden in den letzten 24 Monaten gekündigt, weil personeller Schutz durch Technik ersetzt wurde. „Ich bin mir sicher, dass unsere qualifizierten Mitgliedsunternehmen diesen Trend erkennen und ihr Leistungsportfolio entsprechend anpassen.“

Für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands ist die Sicherheit von Industrie- und Produktionsstandorten von herausragender Bedeutung. „Die hohen Sicherheitsstandards, die wir in den zurückliegenden Jahren durch Ausbildungsberufe und Qualifizierungsmaßnahmen für Sicherheitsdienstleister erreicht haben, sind für unser Land ein Wettbewerbsvorteil. Diesem muss auch bei der Vergabe von Sicherheitsaufgaben Rechnung getragen werden“, so Gregor Lehnert abschließend.

Die Ergebnisse der 11. WIK/ASW-Sicherheits-Enquête wurden heute veröffentlicht. Sie basieren auf einer umfangreichen Befragung der Sicherheitsfachzeitschrift WIK mit der Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft – ASW, an der 279 Sicherheitsexperten teilgenommen haben.

 

 

 

 

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