Massive Polizei-Präsenz gewährleistetet weitgehend friedlichen Mai-Auftakt

1. Mai 2013 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Die Demonstrationen, Kundgebungen und Feste am Vorabend des 1. Mai in Berlin sind weitgehend friedlich verlaufen. Rund 3.000 Polizistinnen und Polizisten aus der Bundeshauptstadt und mehreren Bundesländern waren im Einsatz. Der Vorsitzende des Bundesfachausschusses Bereitschaftspolizei der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Schmidt, dankte den Einsatzkräften für ihre hohe Einsatzbereitschaft. „Durch ihr besonnenes Auftreten sorgten die Kolleginnen und Kollegen für einen ruhigen Auftakt in Berlin.“

Nur vereinzelt war es zu kleineren Zwischenfällen gekommen. 20 Menschen wurden bei einem Protest gegen Neonazis im Stadtteil Schöneweide vorläufig festgenommen. Ihnen wird laut Polizei Vermummung, Landfriedensbruch und Sachbeschädigung vorgeworfen.

Mehrere tausend vorwiegend junge Menschen waren in der Bundeshauptstadt den Aufrufen linker und linksautonomer Gruppen und Vereine gefolgt, um in mehrstündigen Protestzügen gegen steigende Mieten, Rassismus und Rechtsextremismus zu demonstrieren. Im Stadtteil Wedding war mit einem Protestzug unter dem Motto „Nimm was dir zusteht“ eine sogenannten Antikapitalistische Walpurgisnacht begangen worden.

Auch im Mauerpark im Berliner Prenzlauer Berg feierten am Abend hunderte Menschen. Wie im Vorjahr nahm die Polizei Taschenkontrollen vor und Anti-Konflikt-Teams wirkten deeskalierend. Auch in Hamburg, wo es in den vergangenen Jahren wiederholt zu massiven Ausschreitungen gekommen war, berichtete die Polizei von einem insgesamt ruhigen Abend.

 

 

 

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