Hessische Polizisten bleiben mindestens bis 2014

30. April 2013 | Themenbereich: Hessen | Drucken

Innenminister Boris Rhein erklärte heute, während der Ehrung verdienter hessischer Polizisten, die aus dem Afghanistan-Einsatz zurückgekehrt sind, dass Hessen bis mindestens 2014 gemeinsam mit dem Bund die nachhaltige Polizeiausbildung vor Ort in Afghanistan unterstützt.

„Stabile Strukturen in Afghanistan bedeuten weniger Terrorismus. Das erhöht die Sicherheit in Europa und damit auch in Hessen. Deshalb stellt sich Hessen künftig der Verantwortung und leistet weiter seinen Teil beim Aufbau einer Polizei demokratischer Prägung. Derzeit planen wir den Einsatz hessischer Polizisten vor Ort in Afghanistan bis mindestens 2014. Voraussetzung dafür ist, dass die Sicherheitslage die Arbeit der eingesetzten Beamtinnen und Beamten zulässt. Das ist derzeit trotz aller Gefahren die in einem solchen Krisengebiet lauern der Fall“, erklärte Innenminister Boris Rhein.

Im Innenministerium überreichte Boris Rhein heute den Polizeioberkommissaren Michael Scherm und Arne Tschupke, sowie dem Kriminaloberkommissar Christian Spieß die Afghanistan-Spangen in Silber.

Damit würdigte der Innenminister, stellvertretend für die Bundesrepublik Deutschland, die außergewöhnlichen Leistungen der drei Polizisten in besonderem Maße. Im Rahmen des German-Police-Project-Teams (GPPT) in Afghanistan leisteten sie wertvolle Beiträge zum Aufbau ziviler Sicherheitsstrukturen.

„Ich weiß, unter welchen besonderen und schwierigen Bedingungen die Beamten ihre Einsätze absolvieren. Deshalb bin ich stolz darauf, dass unsere Polizistinnen und Polizisten in ihrem Engagement nicht nachlassen und auch künftig weiter entscheidend zum Aufbau einer rechtsstaatlichen afghanischen Polizei beitragen“, erklärte Innenminister Boris Rhein.

Die drei Polizisten waren an verschiedenen Orten in Afghanistan im Einsatz und leisteten unterschiedliche Aufbauarbeit. Arne Tschupke vom Polizeipräsidium Nordhessen war sechs Monate in Mazar-e-Sharif und arbeitete dort als Trainer für afghanischen Polizisten.

Michael Scherm von der Polizeistation Kelkheim verbrachte ein halbes Jahr als Logistiker in Kabul.

Christian Spieß vom Polizeipräsidium Südhessen war sieben Monate in Feyzabad im Einsatz und wirkte maßgeblich bei der Übergabe der Ausbildungsstätte in afghanische Verantwortung mit.

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