Landesfeuerwehrversammlung

29. April 2013 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Schleswig-Holstein | Drucken

Innenminister Andreas Breitner hat den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten in den 1.400 Wehren des Landes für ihre Einsatzbereitschaft und ihr unermüdliches Engagement gedankt. „“Das selbstlose und gemeinwohlorientierte Verantwortungsethos dieser Frauen und Männer ist der Grund dafür, dass wir Brandschutz und technische Hilfe auf sehr hohem Qualitätsniveau flächendeckend sicherstellen können““, sagte Breitner am Samstag (27. April) auf der Landesfeuerwehrversammlung in Kummerfeld (Kreis Pinneberg). Zur ehrenamtlichen Arbeit in der Feuerwehr gebe es in einem Flächenland wie Schleswig-Holstein keine finanzierbare Alternative. Freiwilligkeit und Ehrenamtlichkeit müssen nach Überzeugung des Ministers die tragenden Säulen des Feuerwehrwesens bleiben.

„“Die größte Herausforderung für die Feuerwehren besteht darin, genug Nachwuchs zu gewinnen und die Mitgliederzahlen stabil zu halten““, sagte Breitner. In den nächsten zehn Jahren würden zwischen 30 und 40 Prozent der Einsatzkräfte aus dem aktiven Dienst ausscheiden. Der Landesfeuerwehrverband habe gemeinsam mit den 15 Kreis- und Stadtfeuerwehrverbänden und den Feuerwehren vielfältige Aktivitäten zur Nachwuchsgewinnung entwickelt, die schon seit geraumer Zeit Anwendung fänden. Zahlreiche Werbekampagnen wie Mitmachtage, Messeaktivitäten und Marketingprojekte hätten bereits dazu beigetragen, dem einsetzenden Mitgliederschwund erfolgreich entgegenzuwirken.

„“Die Feuerwehren sind für ihre Nachwuchsgewinnung nicht allein verantwortlich““, betonte Breitner. Die Aufrechterhaltung einer flächendeckenden Feuerwehr und das Werben um neue Mitglieder seien eine gesellschaftliche Aufgabe und ein Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Landes- und Kommunalpolitik seien gefordert, diese Verantwortung beherzt wahrzunehmen und den Feuerwehren jede nur denkbare Unterstützung nach Kräften dabei zukommen zu lassen.

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