GdP, DPolG und BDK kämpfen gemeinsam

25. April 2013 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Deutsche Polizeigewerkschaft, Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Die Landesvorsitzenden von GdP, DPolG und BDK, Adi Plickert, Erich Rettinghaus und Wilfried Albishausen, haben vereinbart, die zurzeit laufende Unterschriftenaktion der GdP in den Behörden umfassend zu unterstützen und das Ergebnis der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in einer gemeinsamen, öffentlichkeitswirksamen Aktion bekannt zu machen.

Nachdem die Landesregierung einen den bisherigen Erklärungen entsprechenden Gesetzentwurf verfasst und in die Verbändeanhörung gegeben hat, ist spätestens jetzt jeder mit seiner Stimme und Unterschrift gefordert, der Regierungspolitik zu zeigen, was wir davon halten.

Wir werden uns nicht auseinander dividieren lassen. Ob gehobener Dienst, ob höherer Dienst – alle sind betroffen, alle sind aufgerufen, ihren Protest öffentlich zu machen. Die Erklärungen der Landesregierung, man müsse bis 2020 die Schuldenbremse einhalten, lassen für die nächsten 7 Jahre noch Schlimmeres befürchten. Mit welchen Bandagen die Koalition ihre Entscheidung zu rechtfertigen versucht, zeigt das Interview mit Arbeitsminister Guntram Schneider in der Aktuellen Stunde des WDR Fernsehens. Hier unternahm er den perfiden Versuch, Bürgerinnen und Bürger gegen Beamtinnen und Beamte des Landes aufzuwiegeln, indem er erklärte, „eine volle Übernahme des Tarifergebnisses auf die Beamten führe zu Leistungskürzungen bei den Bürgern“.

Alle Kolleginnen und Kollegen in der Polizei sind aufgerufen, sich an der Unterschriftenaktion zu beteiligen. Bereits in den vergangenen Wochen hat es zahlreich örtliche Protestaktionen der drei Polizeigewerkschaften gegeben. Weitere werden folgen. Zur Zeit laufen Koordinierungsgespräche mit weiteren Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes, um auch in den nächsten Wochen „nadelstichartige“ Protestaktionen bei „treffenden“ Gelegenheiten zu planen. Wir geben nicht nach und vergessen nichts!

 

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.