Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz besucht das BBK

23. April 2013 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz | Drucken

Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Dr. Hans-Georg Maaßen, besuchte am 19. April 2013 das BBK.

Zu Beginn stellte Präsident Unger das Bevölkerungsschutzsystem in Deutschland vor. Im Anschluss präsentierten die Abteilungsleitungen Aufgabenschwerpunkte ihrer jeweiligen Fachabteilung. Dabei wurde mehrfach deutlich, welche Anknüpfungspunkte und Kooperationsmöglichkeiten mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz bestehen. So bilden beide Behörden gemeinsam mit dem Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) den Kern des Cyber-Abwehrzentrums in Bonn. In Zusammenarbeit mit der Schule für Verfassungsschutz (SfV) in Swisstal-Heimerzheim schulen Mitarbeiter des BBK regelmäßig Beschäftigte des BfV im Bevölkerungsschutz, vor allem Schutz Kritischer Infrastrukturen und Risikomanagement. Darüber hinaus soll die Kooperation der SfV mit der zum BBK gehörenden Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) ausgebaut werden. Weitere Bezugspunkte zwischen beiden Behörden gibt es beim Thema CBRN-Schutz.

Dr. Maaßen dankte Präsident Unger und den anwesenden BBK-Mitarbeitern für die wichtigen neuen Eindrücke, die ihm über das BBK vermittelt wurden. Beide Präsidenten bekundeten, die Zusammenarbeit zwischen BfV und BBK intensivieren zu wollen. Dazu beitragen soll ein regelmäßiger Austausch zwischen beiden Behörden. Angedacht ist auch die gegenseitige Hospitation von Mitarbeitern.

Abschließend besuchte Dr. Maaßen noch das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern (GMLZ), wo ihm Frank Hähn, Mitarbeiter des GMLZ, einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben dieser BBK-Einrichtung gab.

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