Einbruchszahlen explodieren

23. April 2013 | Themenbereich: Berlin, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Die Kriminalitätsstatistik 2012 zeigt starke Anstiege bei Einbrüchen, so wurde 12291 mal in Wohnungen eingebrochen, es gab 26029 gestohlene Fahrräder und 30861 mal wurden Gegenstände an oder aus Autos gestohlen, doch nur wenige Opfer hatten ihre Sachen markiert und werden sie deshalb wahrscheinlich nicht zurückbekommen. Die Polizei hat oft Probleme, aufgefundenes Diebesgut wieder dem Eigentümer zuzuordnen.

Bodo Pfalzgraf, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft Berlin (DPolG): „Wir müssen den Opfern in dieser Stadt Gelegenheit geben, ihr Eigentum zurückzubekommen. Die Markierung mit künstlicher DNA ist eine erprobte und einfache Möglichkeit.“

Bei der Markierung werden Gegenstände mit einer Flüssigkeit markiert, die einen einzigartigen Code enthält. Diese Markierung kann dann mit UV-Licht sichtbar gemacht werden. Damit kann das Diebesgut dann zweifelsfrei dem Eigentümer zugeordnet werden. In den Bundesländern Bremen und Brandenburg und bei der Bundespolizei wird die künstliche DNA bereits eingesetzt.

„Wir müssen jedes Mittel nutzen, um die Zahlen zu senken und die Straftäter beweissicher zu überführen“, so Pfalzgraf abschließend.

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