Neue Feuer- und Rettungswache für Erfurt

22. April 2013 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Thüringen | Drucken

Das neue Gefahrenabwehrzentrum im Süden der Landeshauptstadt Erfurt ist am Freitag (19. April 2013) eingeweiht worden. In einem modernen Gebäudekomplex in Melchendorf sind nun die Freiwillige Feuerwehr des Ortsteils und eine zweite Wache für die Erfurter Berufsfeuerwehr gemeinsam untergebracht. Künftig sollen von hier aus 22 ehrenamtliche und 13 hauptamtliche Kräfte zu Einsätzen im südlichen Teil des Stadtgebiets ausrücken.

Innenstaatssekretär Bernhard Rieder brachte während der Feierstunde seine Freude darüber zum Ausdruck, dass die Effektivität des Einsatz- und Ausbildungsbetriebs wesentlich verbessert wird und weitere Synergieeffekte möglich sind. Damit seien auch die Fördermittel des Freistaats Thüringen in Höhe von 1,44 Millionen Euro sehr gut angelegt worden.

Das neue Gebäude beherbergt nicht nur die Erfurter Feuerwehr. Auch Rettungsdienst und Katastrophenschutz finden in Melchendorf nun moderne Räumlichkeiten vor. Für den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und den Malteser Hilfsdienst (MHD) ist hier ab sofort die Heimatwache. Neben denen des ASB und MHD werden bedarfsweise Rettungsfahrzeuge des DRK, der Johanniter und des privaten Rettungsdienstes Ambulanz Erfurt GmbH von diesem Standort aus betrieben. Auch Gemeinden des Ilm-Kreises und des Landkreises Weimarer Land gehören zum Einsatzgebiet. Die Rettungswache hat dreizehn, die Feuerwache zehn Stellplätze für die Berufs- und weitere zwei für die Freiwillige Feuerwehr. Hinzu kommen Werkstattbereich, Umkleidebereich, Aufenthalts- und Ruheräume sowie ein Lager für den Brandschutz und die Allgemeine Hilfe.

Von der vorhandenen Lagerfläche stellt die Landeshauptstadt 300 Quadratmeter für eines der vier vom Freistaat unterhaltenen dezentralen Katastrophenschutzlager zur Verfügung. Material und Technik sind dort übersichtlicher untergebracht, können besser gewartet und im Katastrophenfall effizienter bereitgestellt werden.

Dieser Teil des Gebäudekomplexes besteht aus einer Fahrzeughalle mit zwei Stellplätzen für mobile Einsatzmittel und Lagerflächen mit Hochregallagern. Hinzu kommen Büroräume und sanitären Einrichtungen. Gelagert werden Einsatz- und Hilfsmittel wie Pumpen, Stromerzeuger, Zelte oder Ölabscheider.

 

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