Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz erhält neue Technik

19. April 2013 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Innenminister Lorenz Caffier hat heute anlässlich der Übergabe eines neuen Feuerwehrgerätewagens an die Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz in Malchow die Arbeit der Feuerwehren im Land gewürdigt.

„Ehrenamtliches Engagement verlangt nicht nur Geschick, fachliches Können und ständiges Training, sondern auch Einsatzbereitschaft und ein hohes Maß an Mut. Hinzu kommt, dass das Einsatzspektrum der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes durch die zunehmende Technisierung in allen Lebensbereichen heute weitaus größer ist. Auch diesen Herausforderungen haben sich die Feuerwehren gestellt, wie zahlreiche Einsätze in den letzten Jahren gezeigt haben“, so der Minister. „Eine fundierte Aus- und Fortbildung ist unabdingbare Voraussetzung für das Funktionieren der Gefahrenabwehr vor Ort. Die Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz ist hierbei ein unverzichtbarer Faktor.“

Neben der Ausbildung von Führungskräften und Kreisausbildern der Feuerwehren des Landes nimmt auch die Ausbildung von Spezialisten für die Bekämpfung von Gefahrstoffunfällen einen großen Raum in der täglichen Arbeit der Feuerwehrschule ein.

Für die Ausbildung werden moderne Fahrzeuge gebraucht, die allen technischen Anforderungen gerecht werden.

Das Fahrzeug vom Typ MAN verfügt über einen 250 PS starken Motor. Der Aufbau ist als fester Koffer in zweigeteilter Struktur ausgeführt worden, in der ein Lichtmast zur Ausleuchtung der Einsatzstelle und ein Rückfahrkamerasystem verbaut wurden. Das technische Zubehör in dem Fahrzeug ist auf insgesamt neun Rollcontainer aufgeteilt und den jeweiligen Aufgabenstellungen für die Gruppen- bzw. Teamarbeiten in der praktischen Ausbildung angepasst.

Wie bei Löschfahrzeugen verfügt der Gerätewagen über zwei Geräteräume, in denen Schutzkleidung, Funktechnik und Messgeräte sowie Geräte zur Sicherung von Einsatzstellen und tragbare Stromerzeuger untergebracht sind.

Weiterhin ist im hinteren Bereich des Kofferaufbaus eine Ladebordwand mit einer Tragfähigkeit von 1,5 Tonnen eingebaut. Dahinter sind zwei Schnelleinsatzzelte und eine Dekontaminationsdusche verstaut.

Bei dem neuen Gerätewagen „Gefahrgut“ handelt es sich um eine Ersatzbeschaffung für einen bislang durch die Landesschule genutzten Gerätewagen, der künftig von der Freiwilligen Feuerwehr Neustrelitz genutzt wird.

Die Gesamtkosten der Neubeschaffung beliefen sich auf 357.000 Euro.

 

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