Ursachen für Radikalisierung bekämpfen und Kriminalität eindämmen

15. April 2013 | Themenbereich: BMI, Innere Sicherheit | Drucken

Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich hat heute das Projekt 180°- Wende in Köln besucht. Bei dem Deradikalisierungsprojekt handelt es sich um eine Initiative junger Muslime, die ein Netzwerk von Vorbildern und Multiplikatoren aufgebaut haben und dieses noch weiter ausbauen wollen. Ziel ist es, positiven Einfluss auf Jugendliche auszuüben und auf diese Weise Ursachen für Radikalisierung zu bekämpfen und Kriminalität einzudämmen.

Unter dem Motto „1 Stadt – 10 Coaches – 100 Multiplikatoren“ wollen die Initiatoren eine 180°- Wende im Leben benachteiligter Jugendlicher ermöglichen. Interessierte und engagierte Jugendliche werden zu Multiplikatoren ausgebildet, die sich um Gleichaltrige kümmern, ihnen ein Vorbild sind und sie bei der Bewältigung von Problem unterstützen. Die Multiplikatoren sind bei den Jugendlichen vor Ort präsent und loten mit ihnen gemeinsam neue Aktivitäten aus, um so das friedliche Miteinander dauerhaft zu stärken. Unterstützt werden sie bei ihrer Arbeit von der Polizei und der Stadt Köln sowie von weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen und muslimischen Gemeinden und Vereinen.

Im Gespräch mit Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich schilderten die Projektverantwortlichen ihre Beweggründe zur Entwicklung und Umsetzung des Projekts. Sie konnten u. a. berichten, dass das Projekt bereits zahlreiche Multiplikatoren und Unterstützer gewinnen konnte und mit der Fortbildung der Jugendlichen in verschiedenen Workshops bspw. Deeskalations- und Anti-Gewalttrainings begonnen wurde. Das Projekt „180°- Wende“ wurden im Herbst 2012 mit dem 1. Platz des Ideenwettbewerbs der Initiative Sicherheitspartnerschaft des Bundesinnenministeriums ausgezeichnet.

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