Landesjugendfeuerwehrversammlung: „Politik, Kommunen und Feuerwehren müssen massiv um Mitglieder werben“

15. April 2013 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Schleswig-Holstein | Drucken

Der leichte Rückgang der Mitgliederzahlen in den Jugendfeuerwehren im vergangenen Jahr ist für Innenstaatssekretär Bernd Küpperbusch kein Menetekel, das Angst vor der Zukunft machen muss. „“Es ist vielmehr Motivation, weiter an den erfolgreichen Konzepten der guten Jugendarbeit festzuhalten““, sagte Küpperbusch auf der Landesjugendfeuerwehrversammlung am Samstag (13. April) in Flensburg. Um den Feuerwehren ausreichend Nachwuchs zu sichern, ist es erforderlich, junge Menschen schon frühzeitig für das ehrenamtliche Engagement zu gewinnen. Im Jahre 2012 waren nach Angaben des Landesfeuerwehrverbandes 9.596 Jungen und Mädchen (43 weniger als im Vorjahr) im Alter von 10 bis 18 Jahren Mitglied in den Nachwuchsorganisationen der Feuerwehren.

Jugendfeuerwehren bieten nach Ansicht von Küpperbusch eine ideale Mischung aus Technik, sozialem Engagement, Spaß und Teamarbeit. Darüber hinaus würden Kinder und Jugendliche besonders auch durch den Umgang mit Technik für die Feuerwehr begeistert. „“Unsere Gesellschaft braucht das ehrenamtliche Engagement““, sagte der Staatssekretär. Aus der Jugendwehr rekrutierten sich die Einsatzabteilungen. Versäumnisse in der Jugendarbeit würden sich erst in der Zukunft auswirken. „“Politik, Kommunalverwaltung und die Feuerwehren müssen weiter massiv um neue Mitglieder werben““, sagte Küpperbusch.

Er freue sich, dass bald in vielen Gemeinden des Landes Werbemittel wie so genannte Rollups und Bauzaunplanen zu sehen sind, die auf die wichtige Arbeit der Jugendfeuerwehren hinweisen. Das Innenministerium hat diese 12.000 Euro teure Werbeaktion des Landesfeuerwehrverbandes mit einem Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro unterstützt.

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