Äthiopische Delegation zu Gast im BBK

12. April 2013 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz | Drucken

Am 11. April besuchte eine äthiopische Delegation aus dem dortigen Krisenzentrum des Außenministeriums das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn.

Der Delegationsbesuch fand im Rahmen einer Informationsreise statt, die durch das Auswärtige Amt organisiert wurde.

 Äthiopisches Krisenzentrum wird weiterentwickelt

Ziel des Besuchs war es, die äthiopischen Kollegen über die deutschen Krisenmanagement- und Katastrophenmanagementeinrichtungen zu informieren.

Diese Informationen sollen eine der Grundlangen für die Weiterentwicklung des äthiopischen Krisenzentrums bilden. Die Delegation bestand aus dem Leiter des Situation Room (Krisenzentrum) des dortigen Außenministeriums Herrn Teshome Ayehu Getachewund sowie zwei seiner Mitarbeiter.

Am Anfang ihres Besuch erhielten die Äthiopier eine Einführung über die Aufgaben und Einrichtungen des BBK im Bereich Krisen- und Katastrophenmanagement. Darüber hinaus besichtigten sie die zwei operativen Einrichtungen des BBK, das Gemeinsame Melde und Lagezentrum von Bund und Ländern (GMLZ) sowie die Koordinierungsstelle zur Nachsorge, Opfer- und Angehörigenbetreuung von Deutschen nach Großschadensereignissen im Ausland (NOAH). GMLZ und NOAH sind für die Abwicklung sowie für die Koordinierung von Unterstützungsmaßnahmen im Fall von Schadenslagen und Katastrophen im In- und Ausland zuständig.

Eine weitere Station im Delegationsbesuch bildete die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), wo sich die Äthiopier einen sehr guten Einblick über die Strukturen und Aufgaben des THW verschaffen konnten.

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