„Respekt!“

9. April 2013 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

„Respekt! Kein Platz für Rassismus“ ist eine aus dem Sportbereich kommende Initiative mit Sitz in Frankfurt am Main. Ziel von „Respekt!“ ist es, jedwede Benachteiligung – etwa aufgrund ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, wegen einer Behinderung, Alter oder sexueller Orientierung – zu verhindern. „Respekt!“ will vielschichtig über Respekt und Toleranz informieren und zum Nachdenken und Diskutieren anregen. Namhafte Sportler und Institutionen unterstützen mitlerweile diese Initiative.

Kwamena Odum und Thomas Wark übergeben das Schild der Initiative „Respekt“ an den Präsidenten der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt/Main, Wolfgang Wurm.Kwamena Odum und Thomas Wark übergeben das Schild der Initiative „Respekt“ an den Präsidenten der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt/Main, Wolfgang Wurm. Das Schild wird zukünftig vor dem Dienstgebäude stehen.

Am 19. Dezember 2012 übergab der ZDF-Sportjournalist Thomas Wark als Botschafter der Initiative „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ dem Präsidenten der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt/Main, Wolfgang Wurm, im Innenhof des Dienstgebäudes das Schild der Initiative als äußeres Zeichen der Unterstützung. Neben zahlreichen Beschäftigten nahmen auch Prominente Gäste wie Bundespolizistin Betty Heidler, die Weltrekordhalterin und Bronzemedaillengewinnerin im Hammerwerfen, oder der ehemalige Fußballspieler der Eintracht Frankfurt, Slobodan Komljenovic, sowie der Sportmoderator Kwamena Odum an der Veranstaltung teil.

„Keine Veranstaltung dieser Art wurde vorher derart kontrovers diskutiert wie diese bei der Bundespolizei“, so der Botschafter der Initiative, Thomas Wark. Gerade vor dem Hintergrund der öffentlichen Diskussionen zu Racial Profiling und Übergriffen durch Polizeibeamte war es wichtig, ein Signal zu setzen, dass Respekt für uns Bundespolizisten am Flughafen Frankfurt/Main eine Selbstverständlichkeit darstellt, die eigentlich keiner besonderen Erwähnung bedarf. Präsident Wurm drückte es in der Pressekonferenz auch unmissverständlich aus: „Mit der Unterstützung der Initiative ,Respekt! Kein Platz für Rassismus‘ möchten wir öffentlichkeitswirksam ein klares Signal gegen Rassismus und Intoleranz setzen.“

Dies beweisen die Bundespolizisten am Frankfurter Flughafen jährlich 56,4 Millionen Mal. Gerade die Vielfältigkeit ihrer Aufgaben und der tägliche Kontakt mit Menschen aus der ganzen Welt erfordert ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Flexibilität sowie interkulturelle Kompetenz. Aber auch bei der Aufgabenwahrnehmung haben Bundespolizisten täglich mit sensiblen Themen wie Asyl, Abschiebung und Zurückweisung zu tun. Im Einzelfall stehen Polizisten bei Auseinandersetzungen zwischen Personen unterschiedlicher Nationalität deeskalierend zwischen den Fronten. Ihren Dienst erfüllen die Bundespolizisten in diesen sensiblen Bereichen stets mit Respekt und Toleranz.

 

Quelle: Bundespolizei

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