Drogenpolitik: Hilfe statt Verfolgung

4. April 2013 | Themenbereich: Die Linkspartei, Parteien | Drucken

„Das Jahrbuch Sucht beweist, dass die ideologische Vogel-Strauß-Mentalität der Bundesregierung gescheitert ist. Ich appelliere an die Bundesregierung, endlich die schädlichen Auswirkungen der derzeitigen Drogenpolitik zur Kenntnis zu nehmen“, erklärt Frank Tempel mit Blick auf die Vorstellung des Jahrbuchs Sucht 2013 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Der drogenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Die Hauptprobleme verursachen nach wie vor Alkohol und Tabak, nicht die illegalisierten Drogen. Das Geld muss in die Suchthilfe und gute Präventionsarbeit statt in die Strafverfolgung und Haftanstalten fließen. Aus dem unüberblickbaren Durcheinander an unterschiedlichen Trägern und Angeboten muss endlich eine koordinierte Strategie geformt werden, die auf wissenschaftlicher Basis drogenbezogene Probleme angeht, wirksame Präventionsarbeit macht und niederschwellig Therapien anbietet. Repression dagegen hat noch nie zu einem Rückgang des Konsums geführt.“

 

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