GdP zu Diskussion über 4711-stellige Kennzeichnung von Polizeibeschäftigten bereit

28. März 2013 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) würde sich einem Gespräch über eine 4711-stellige Kennzeichnung für Polizeibeschäftigte grundsätzlich nicht verweigern. Damit vollzieht die GdP eine spektakuläre Kehrtwende. In der seit Monaten anhaltenden Diskussion hatte sich die größte Interessenvertretung der Polizeibeschäftigten stets vehement gegen eine Kennzeichnungspflicht zur Wehr gesetzt.

„Im Falle einer Vereinbarung könnten alle Polizeikräfte von Diensthunden über Polizeipferde bis hin zu Polizeipräsidenten eine 4711-stellige Nummer tragen, die täglich rotieren müsste. Damit dies praktikabel wird, schlagen wir eine Schärpe mit der Nummerierung vor, die vor Dienstbeginn im Kreis stehend rechtsherum weitergegeben wird. Auch über eine linksdrehende Weitergabe könnte gesprochen werden“, sagt der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff: „Wir schlagen eine Sonder-Gesprächsrunde schon für Ostermontag vor, in der das Kabinett zusammen mit Tierschutzorganisationen, Personalvertretungen und Gewerkschaften dieses Thema völlig humorlos erörtert.“