Neue Landesregierung schweigt sich ins Amt

26. März 2013 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Nun ist es amtlich: 2013 gibt es nur 655 Ernennungs- und Beförderungsmöglichkeiten.

Diese schlüsseln sich landesweit in:

30 x A 13

75 x A 12

162 x A 11

388 x A 10

Diese Ernennungs- und Beförderungsmöglichkeiten resultieren allein aus den Pensionierungen. Zeichnet sich etwa damit schon sehr frühzeitig ab, dass die von der GdP „herbeigesehnte neue Landesregierung“ an den Problemen und Sorgen der Polizei doch nicht so interessiert ist, wie es vorher kundgetan wurde? Wo ist jetzt der Aufschrei bei den „Präsenten“?

Denn, noch nicht einmal das Ergebnis der Tarifverhandlungen des öffentlichen Dienstes soll offensichtlich zu 100% für den niedersächsischen Beamtenbereich übernommen werden. Da wird taktiert und abgewartet. Was heißt eigentlich, im Hinblick auf die Tarifverhandlungsergebnisse von Finanzminister P. J. Schneider (SPD), „soll“ übernommen werden und warum ist für uns Beamte nur von 2013 die Rede.

In unserem Nachbarland Nordrhein-Westfalen brodelt es. Dort will die Landesregierung allenfalls ein „abgespecktes“ Modell für die Beamtinnen und Beamten übernehmen (www.bdk.de NRW Seiten) und spielt die einzelnen Laufbahngruppen gegeneinander aus.

In Schleswig-Holstein ein ähnliches Bild. Allerdings mit dem Zusatz, dass „man darüber nachdenke, für die kommenden 5 Jahre jedwede Besoldungsanpassung für Beamte gesetzlich auf Null zu setzen“.

Thüringen zieht hier ebenfalls bereits nach und setzt die Besoldungsanpassung für Beamte vermutlich auch aus.

Von dringend notwendigen Strukturverbesserungen im Tarifbereich ist überhaupt keine Rede mehr!

Der BDK schaut sehr aufmerksam auf die weitere Entwicklung und mahnt hier dringend positive Entscheidungen für den Beamten- und Tarifbereich an.

Herr Ministerpräsident Weil sprechen Sie jetzt ein Machtwort und zeigen Ihren Beamtinnen und Beamten in Niedersachsen, dass Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist. Sagen Sie uns zu, dass die Tarifergebnisse für 2013 und 2014 1:1 für uns Landesbeamte übernommen werden.

„Es gibt eine Menge zu tun, anpacken und besser machen war das Wahlmotto der SPD“. Bisher wurde noch nichts angepackt, geschweige denn besser gemacht!

Der BDK bleibt hier am Ball

 

 

 

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