Polizisten warnen Politik vor der Bundestagswahl

25. März 2013 | Themenbereich: Berlin, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Wegen der Äußerungen des Finanzsenators, der die Berliner Beamten aufgerufen hat, sich bei der Besoldungsperspektive „zu gedulden“, startet die Deutsche Polizeigewerkschaft nun im Vorfeld der Bundestagswahl und vor dem Abschluss der politischen Meinungsbildung ihre Aktion „Wer uns quält wird nicht gewählt“.

Bodo Pfalzgraf, Landesvorsitzender der DPolG Berlin: „Wir haben seit zehn Jahren Geduld bewiesen und jetzt ist Schluss damit. Dieser Senat will offenbar im öffentlichen Dienst dauerhaft eine Zwei-Klassen-Gesellschaft installieren. Wer uns so verschaukelt, der ist nicht wählbar! Wir erwarten jetzt schnell ein Besoldungsgesetz, dass die Besoldungsperspektive bis 2017 eindeutig in unserem Sinne regelt!“

Bei der Aktion werden den Polizisten und allen Mitgliedern Postkarten zur Verfügung gestellt, mit denen sie sich an die Vorsitzenden der Regierungsparteien wenden können. Außerdem gibt es davon eine E-Mail-Variante, um auch elektronisch seine Meinung zu der Besoldungsperspektive auszudrücken. In den Dienststellen wird auf Plakaten zur Teilnahme aufgerufen.

Pfalzgraf: „Wir sorgen dafür, dass dieser Staat funktioniert. Die Politik muss nicht glauben, sich wieder mit irgendwelchen Versprechungen durchmogeln zu können. Wer Sondersparschweine will, hat in Regierungsverantwortung nichts zu suchen, denn wir haben einen Anspruch auf faires Gehalt, dass sich am Durchschnitt der anderen Bundesländern orientiert!“

 

1 Kommentar
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  1. Wen soll man Wählen?
    Mit welcher Kombination soll man denn drohen?
    Rot/Grün? Schwarz/Gelb? … oder eine Ampel, Jamaica?
    Diese Politikerschichten wechseln ihre Position von Opposition zu Regierung und wieder zurück!
    … die Gesamtpolitik bleibt hingegen gleich!

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