Weiterführung der Aussteigerinitiative ‚EXIT‘

22. März 2013 | Themenbereich: Bayern, Innere Sicherheit, Rechtsextremismus | Drucken

Innenminister Joachim Herrmann begrüßt, dass sich der Koalitionsausschuss der Bundesregierung darauf geeinigt hat, die Neonazi-Aussteigerinitiative ‚EXIT‘ weiter zu finanzieren. Herrmann hatte sich kürzlich bei Bundessozialministerin Dr. Ursula von der Leyen und Bundesinnenminister Dr. Hans Peter Friedrich dafür eingesetzt, die Aussteigerinitiative weiter finanziell zu fördern, da die bisherige Unterstützung von ‚Exit‘ in Deutschland über das so genannte XENOS-Sonderprogramm ‚Ausstieg zum Einstieg‘ zum 30. April 2013 ausläuft. Herrmann: „Die Initiative wäre vor dem Aus gestanden, wenn der Bund aus der Förderung ausgestiegen wäre. Ich freue mich, dass ‚EXIT‘ seine erfolgreiche Arbeit, die den Ausstieg junger Menschen aus der extremistischen Szene und gleichzeitig den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt unterstützt, fortsetzen kann.“

Nach eigenen Angaben hat „EXIT“ bislang 487 Personen aus der rechtsextremen Szene geholt. Das Projekt ist unter anderem mit dem ‚Politik-Award 2012‘ ausgezeichnet worden. ‚EXIT‘ leistet Hilfe für ausstiegswillige Neonazis, unterstützt Familien, deren Kinder in die rechte Szene abgedriftet sind und betreibt Aufklärung an Schulen oder in Freizeiteinrichtungen über die Gefahren der rechtsextremistischen Szene. Herrmann: „Die Arbeit von ‚EXIT‘ hat sich in den letzten Jahren sehr bewährt. Eine Weiterfinanzierung dieser Aussteigerinitiative ist gut angelegtes Geld im Kampf gegen den Rechtsextremismus.“

 

 

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