Saarländischen Strafvollzug in naher Zukunft in einem zirkusähnlichen Zustand

22. März 2013 | Themenbereich: Saarland, Strafvollzug | Drucken

„Trappatoni Dreck dagegen“ beurteilte ein Mitglied des saarländischen Landtages die letzte öffentliche Rede des Hauptpersonalratsmitgliedes Helmut Bettscheider. Diesen kann man getrost als Grandseigneur der Gewerkschaft Strafvollzug im Saarland bezeichnen. Er verabschiedet sich im Mai nach mehr als 35 Dienstjahren in den Ruhestand. Bettscheider, der auch Ehrenvorsitzender des Bundes der saarländischen Strafvollzugsbediensteten (BSJ) ist, nutzte die Bühne der diesjährigen, mit Hochkarätern aus Politik, Vollzug und Gesellschaft gespickten Generalversammlung des BSJ am 15.03.2013 im Saarbrücker Landgericht zu einer Wutrede, die ihresgleichen sucht.

Die Justizministerin Anke Rehlinger fest im Blick warnte er scharf vor einer Fortsetzung des seit über 10 Jahren beschrittenen Weges der Benachteiligung der Beamtinnen und Beamten allgemein und der im Strafvollzug beschäftigten im Besonderen. Er befürchtet bei der Fortsetzung dieses Weges von nicht enden wollenden Benachteiligungen der Bediensteten bis zur Rasur der Arbeitspflicht astronomische Krankenstände und zirkusgleiche Zuständen im Strafvollzug.

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