BMI würdigt unsere Feuerwehren

21. März 2013 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

In seiner Rede hob der Bundesinnenminister die zentrale Bedeutung der Feuerwehren für den Bevölkerungsschutz in Deutschland hervor. Mit rund 1,3 Millionen Aktiven in Freiwilligen Feuerwehren, Jugendorganisationen, Berufs- und Werkfeuerwehren stellen die Feuerwehren den größten Anteil der im Bevölkerungsschutz Aktiven. Dabei handelt es sich ganz überwiegend um ehrenamtliche Kräfte.

„“Die Feuerwehren mit ihren Einsatzkräften vor Ort sind für uns unverzichtbar. Ihre Einsatzroutine, Einsatzorganisation und belastbare Führungsstrukturen machen sie zu einem wichtigen Partner für alle anderen Akteure““, so der Bundesinnenminister. Diese Basis zu stärken sei ihm ein persönliches Anliegen.

So hat die Bundesregierung ein Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes vorgelegt, das viele Erleichterungen für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer enthält wie beispielsweise eine Erhöhung der Übungsleiterpauschale.

Das Bundesinnenministerium hat sich auch erfolgreich dafür eingesetzt, dass Führungszeugnisse, die für ein Ehrenamt benötigt werden, immer gebührenfrei ausgestellt werden.

Auf EU-Ebene hat der Bund erreicht, dass dort keine Änderung der EU-Arbeitszeitrichtlinie zu Lasten ehrenamtlicher Einsatzkräfte geplant wird.

Außerdem unterstützt der Bund den Katastrophenschutz der Länder insbesondere mit zusätzlichen Ausbildungsmöglichkeiten an seiner Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) in Ahrweiler und mit ergänzender Fahrzeugausstattung für den Katastrophenschutz. Das kommt auch Feuerwehren und Hilfsorganisationen zugute.

Ziele der ergänzenden Ausstattung sind im Schwerpunkt die Verbesserung des Schutzes in chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Schadenslagen (CBRN-Schutz) und die Unterstützung der sanitätsdienstlichen Bewältigung bei Ereignissen mit einer schnell wachsenden Zahl bzw. einem Massenanfall von Verletzten (MANV).

Rund 3.800 Bundesfahrzeuge stehen den Ländern aktuell bereits zur Verfügung. Perspektivisch soll ein Fahrzeugpool von rund 5.000 Bundesfahrzeugen geschaffen werden. Das Bundesinnenministerium tritt dafür ein, dass der Bund dieses Ausstattungsziel – trotz der durch die Finanzkrise ausgelösten Sparzwänge – am Ende erreicht.

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