Innenminister versucht Privatisierung durch die Hintertür

18. März 2013 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Sachsen | Drucken

Wie heute in der Presse zu lesen, hat der Staatsminister des Innern, Herr Markus Ulbig die Absicht eine Privatisierung der Bekleidungswirtschaft der Polizei über die Hintertür einer GmbH zu erzwingen. Die Gewerkschaft der Polizei erfuhr erst heute aus den Medien davon.

Für die GdP ist nicht erkennbar welche Verbesserungen und Einsparungen mit einer GmbH erzielt werden könnten. Die Gewerkschaft der Polizei ist gegen jede Form der Privatisierung bei der Polizei und kämpft für die Erhaltung der Arbeitsplätze und des Tariflohnes der Beschäftigten bei der Polizei. Seit dieser Pressemitteilung besteht akuter Gesprächsbedarf der Gewerkschaft der Polizei mit dem Staatsinnenminister des Innern. Diese Art der Kommunikation ist nicht hinnehmbar.

Für die Gewerkschaft der Polizei stellt sich die Frage: Ist Staatsminister Markus Ulbig noch in der Lage sein Ministerium kooperativ zu führen oder ist er bereits völlig beratungsresistent?

1 Kommentar
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  1. Also, spekulieren wir mal und machen eine Milchmädchenrechnung auf!

    Lassen wir mal eine Uniform 400€ Kosten und diese Summe wäre aktuell Kostendeckend!
    Gut … nun kennt ein Politiker einen, der diese Uniformen sehr gerne privat Herstellen und dem Land verkaufen möchte … klar ist auch, das es auch die Zukunft dieses Politikers betrifft, siehe Hr. Koch, der niemals nicht in die Vorstandetage eines gewissen Bauunternehmens gehen wollte!
    … er wollte ja auch nicht, man hatte ihn (Koch) ja zur Annahme des Pöstchens gezwungen!
    Ob ich da neidisch bin? Na hallo und ob!
    Da versenkt ein Bauunternehmen ein Stadtarchiv, kommt doch relativ ungeschoren davon … und den Rest denke ich mir mal so in meinem stillen Eck!

    Wo waren wir? Klamotten!
    Muss eine Uniform 400€ Kosten? Aber ja! … für den Steuerzahler!
    Was wäre wenn man die Produktion privatisieren und aus Kostengründen nach Asien verlegen würde?
    Klar doch, bei gleicher Qualität!
    … sie würden dem Steuerzahler nur noch 350€/Stück Kosten … klarer Gewinn für den Steuerzahler, nicht?
    Klar müssen dann in Deutschland besteuerte Arbeitsplätze abgebaut werden, weil zu teuer (nicht mehr Kostendeckend) … die Arbeitsplätze werden dann in Asien wieder aufgebaut … und die Uniformen kostet dann in der Produktion (mit Transport/Zoll) dem „Produzenten“ läppische 50€ … also 300 Klicker wandern in zwei Pöstchen … der eine ist der „Bekannte“ eines ehemaligen Politikers und der andere?
    … tja, wenn ich das nur Ahnen könnte, wer der „Andere“ ist?

    … ein Schelm wer jetzt an Pöstchen nach der Legislatur denkt, nicht?

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