Neue Chefs für Landespolizeiamt und Landeskriminalamt

13. März 2013 | Themenbereich: Polizei, Schleswig-Holstein | Drucken

Die Landespolizei bekommt neue Chefs. Leiter des Landespolizeiamts und damit Landespolizeidirektor wird Ralf Höhs. An die Spitze des Landeskriminalamts wechselt Thorsten Kramer. Diese Personalentscheidungen traf die Landesregierung auf Vorschlag von Innenminister Andreas Breitner am Dienstag (12. März) in Kiel. Höhs tritt sein Amt am 1. Januar 2014 an. Er ist Nachfolger von Burkhard Hamm, der Ende des Jahres in den Ruhestand geht. Der neue LKA-Chef nimmt seinen Platz bereits am 1. April ein, da der derzeitige Amtsinhaber, Hans-Werner Rogge, Ende des Monats mit dem Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze aus dem Landesdienst ausscheidet.

Leitender Kriminaldirektor Ralf Höhs ist seit 2010 Leiter der Abteilung „Ermittlung und Auswertung“ im Landeskriminalamt und stellvertretender LKA-Direktor. Er gehört nach den Worten von Breitner zu den herausragenden Führungspersönlichkeiten innerhalb der Landespolizei. Er habe sich in zahlreichen Leitungsfunktionen umfassend bewährt. Sein ständiger Einsatz gelte einer modernen und qualitätsorientierten Polizeiarbeit. „“In bemerkenswerten Einsatz- und Projektangelegenheiten konnte Ralf Höhs seine besondere Eignung für den Posten eines Landespolizeidirektors mehrfach unter Beweis stellen““, sagte Breitner. Höhs wird in wenigen Tagen 53 Jahre alt und arbeitet seit 1979 in der Landespolizei. Als Landespolizeidirektor ist er ranghöchster Polizeivollzugsbeamter des Landes und Vorgesetzter der Direktionsleiter sowie der rund 760 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landespolizeiamtes.

Der Leitende Polizeidirektor Thorsten Kramer ist seit Oktober 2005 Chef der Polizeidirektion Neumünster. Diesen Polizeibeamten zeichnet nach Aussage des Ministers insbesondere die langjährige Wahrnehmung von Leitungsfunktionen operativer Art aus. Thorsten Kramer habe herausragende Kenntnisse in der Kriminalitätsbekämpfung und polizeilichen Aufgabenwahrnehmung. „“Seine auffälligen Fähigkeiten zum strategischen und analytischen Denken sowie seine Führungsqualifikationen empfehlen ihn für diese anspruchsvolle Aufgabe““, sagte Breitner. Kramer ist 55 Jahre alt und seit 1977 in der Landespolizei. Als LKA-Direktor trägt er künftig Verantwortung für insgesamt 500 Beschäftigte.

Warum werden ein stellvertretender LKA-Chef Landespolizeidirektor und ein Schutzpolizist Leiter des Landeskriminalamts? Seit der Integration von Schutz- und Kriminalpolizei vor mehr als 20 Jahren gab es eine Reihe von Versetzungen, in denen Angehörige der Kriminalpolizei Behördenleiter der Schutzpolizei wurden und Angehörige der Schutzpolizei Dienststellen der Kriminalpolizei leiteten. Die Grundlage dafür bildet die einheitliche Ausbildung an der Hochschule der Polizei in Münster. „“Mit diesen so genannten Überkreuz-Versetzungen haben wir seit überaus positive Erfahrungen gemacht““, sagte Breitner.

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