BSBD Bundeshauptvorstand tagt in Magdeburg

11. März 2013 | Themenbereich: Strafvollzug | Drucken

Vom 7. bis 9. März traf sich die BSBD-Bundesleitung mit den Vorsitzenden der 16 BSBD Landesverbänden. Unter dem Vorsitz von Anton Bachl wurden aktuelle Fragen und das künftige gemeinsame Vorgehen abgestimmt.

Zu Besuch kam der in Sachsen-Anhalt zuständige Justiz Staatssekretär Thomas Wünsch, der über den dortigen Sachstand der Sicherungsverwahrung, der Justizvollzugsreform, den PPP-Aktivitäten insgesamt und im Speziellen über die Teilprivatisierung in der JVA-Burg berichtete.

Er ließ dabei keine Zweifel offen, dass Teilprivatisierungen in den Justizvollzugsanstalten nicht die richtigen Wege seien.

Seine Ausführungen zur Beibehaltung der Arbeitspflicht in Sachsen-Anhalt wurden zustimmend aufgenommen. Gegenläufige Tendenzen in einigen anderen Bundesländern werden vom BSBD als „Verbrieftes Faulheitsrecht“ bezeichnet.