„Amerikanische Polizeisirene auch auf deutschen Straßen“

11. März 2013 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) setzt sich für die Einführung eines Sirenentones nach amerikanischem Muster ein, wenn Fahrzeuge aus dem fließenden Verkehr heraus angehalten werden sollen. Die Verkehrskommission der DPolG forderte im Anschluss an ihre Sitzung in Baiersbronn (BW) Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer auf, schnellstmöglich eine entsprechende Ergänzung in die Straßenverkehrszulassungsordnung aufzunehmen.

Bundesvorsitzender Rainer Wendt: „Das Signal Stopp Polizei, mit dem schon heute vorausfahrende Fahrzeuge von hinten zum Anhalten aufgefordert werden, reicht oftmals nicht aus. Fahrzeugführer nehmen das Signal häufig nicht wahr. Ist die Streifenbesatzung deshalb zum Überholen gezwungen, können riskante Verkehrssituationen entstehen.

Eine Lösung ist die zeitnahe Ausstattung der Einsatzfahrzeuge mit dem in den USA gängigen Signalton „Yelp“. Dieser unterscheidet sich eindeutig vom bekannten „Martinshorn“. Das neue akustische Signal ist gut geeignet, Autofahrer schnell und unmissverständlich darauf hinzuweisen, dass sie rechts ranfahren und anhalten müssen. Diese Vorgehensweise dient auch dem Schutz der Einsatzkräfte.

 

 

Das Problem ist seit Jahren bekannt – Fachleute empfehlen auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse die Einführung des besonderen Signaltones. Nun muss der Gesetzgeber reagieren!“

 

 

 

 

 

 

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